Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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1. FC Köln unterliegt Roter Stern Belgrad

Freitag, 29. September 2017

Ein Tor in der 30. Minute entschied die Partie im RheinEnergie Stadion. Es war ein Spiel, das durch eine hohe Polizeipräsenz geprägt war.

Die Rückkehr auf die europäische Bühne hat man sich in Köln anders vorgestellt. In der Bundesliga liegt man auf dem letzten Tabellenplatz und auch in der Europa League konnte man bisher nicht punkten. In der Gruppe H stand nun Roter Stern Belgrad auf dem Programm. Die Fans dieses Vereins werden als Risikofans eingestuft. So standen in Köln über 2.000 Polizeibeamte bereit. Am Abend zuvor waren schon einige angereiste Fans in Gewahrsam genommen worden, aber am Spieltag wieder entlassen worden. Schulen, die auf dem Weg des angekündigten serbischen Fanmarschs lagen, gaben ihren Schülern früher frei.

Das Stadion war mit 46195 Zuschauern ausverkauft. Die Gäste kamen sehr schnell in Fahrt. Schon in der 6. Minute prüfte Kanga den Kölner Schussmann Timo Horn. Auf der anderen Seite blockten sie das Spiel der Kölner, die kaum dagegen ankamen. Die Serben vergaben erst zwei Chancen in Führung zu gehen, bis Richmond Boakye mit einem Distanzschuss zum 1:0 (30.) traf. Kurz darauf köpfte Milos Jojic knapp am Belgrader Tor vorbei. Kurz vor der Pause war es erneut der Serbe im Kölner Kader, der die Chance zum Ausgleich auf dem Fuß hatte. Aber er schoss wenige Zentimeter am unteren Toreck vorbei.

Köln Wechsel bringt nicht den gewünschten Erfolg

Kölns Trainer Peter Stöger brachte zur zweiten Halbzeit Leonardo Bittencourt und Yuga Osako für Jorge Meré und Sehrou Guirassy. Dieser Wechsel sorgte für mehr Schwung in die Partie und der Druck nach vorne erhöhte sich. Das brachte auch Torchancen, aber das Glück fehlte. Wieder traf Jojic nur den Pfosten, erst außen, zehn Minuten später innen. Und auch Bittencourt hatte kein Glück. Er traf ebenfalls nur den Außenpfosten. Der Ausgleich wäre verdient gewesen, aber auch Sörensen konnte ihn in der Nachspielzeit nicht mehr erzielen.

Die Europa League unter einem schlechten Stern

Nach dem Heimspiel der Kölner gab es kurz nach Mitternacht noch eine Schlägerei von etwa 30 Fans beider Vereine in der Kölner Innenstadt. Auch das Spiel gegen Arsenal hat noch Nachwirkungen. Die Uefa hat Ermittlungen in insgesamt fünf Punkten gegen beide Klubs eingeleitet. Vier Disziplinarverfahren betreffen Köln wegen: Fanausschreitungen, das Zünden von Feuerwerkskörpern im Stadion, das Werfen von Gegenständen und Sachbeschädigung. Arsenal wird vorgeworfen, die Treppen im Gästeblock blockiert zu haben. Die Entscheidungen über die Strafen stehen noch aus.



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