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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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40 Jahre Kölner Haie

Montag, 12. November 2012

Am Donnerstag, 08. November 2012, feierten die Kölner Haie ihr 40. Jubiläum mit einem besonderen Spiel, zu dem viele ehemalige Spieler aus dem In- und Ausland angereist waren.

Der achtmalige Deutsche Meister Kölner EC wurde 1972 durch die Abspaltung vom Kölner EK gegründet. Zu den Gründungsvätern gehörte der Spieler Detlef Langemann. Kurz nach der Gründung wurde der Zusatz "Die Haie" hinzugefügt. Im Laufe der Jahre spielten viele gute Eishockycracks in Köln. Sportler, die sich auch in die Herzen der Kölner Fans gespielt hatten.   Viele Partien und Tore später trafen sie sich zum Jubiläumsspiel wieder. 10.000 Zuschauer waren in die Kölner Arena gekommen, um sie zu sehen.

Es wurden viele Erinnerungen wach. Die Spiele in der Bundesliga gegen Landshut und Rosenheim, mit den Landshutern Erich Kühnhackl, Gerd Trunschka und Helmut Steiger in den eigenen Reihen. Oder an den Torhüter Josef "Peppi" Heiß, der 690 Spiele für Köln absolvierte und unter dem russischen Trainer Wladimir Wassiljew das Tanzen lernte. Viele tolle Spiele haben die Haie ihren Fans geboten, darunter in diesem Jahrhundert die achte Meisterschaft 2002 und das Spiel gegen Mannheim 2008 über 168:16 Minuten für die Geschichtsbücher.

Es waren sehr emotionale Momente, die sich dort vor 10.000 Besuchern auf dem Eis abspielten. Ein sehr gerührter Udo Kießling, der 13 Jahre lang im Haie Dress auflief und an sechs Meisterschaften beteiligt war, sah zu, wie ein Ehrenbanner mit seiner Rücknummer 4 unter das Arena-Dach gezogen wurde. Dort hängen schon die Ehrenbanner der Spieler Peppi Heiß (1), Jörg Mayr (6) und Detlef Langemann (14), sowie Ralph Philipp (8) und Miro Sikora (11). Der aktuelle Trainer Uwe Krupp, der seine Karriere bei den Kölner Haien begann, wurde vom Publikum mit frenetischem Applaus empfangen. Tränen in den Augen hatte auch der letzte Meistertorhüter Chris Rogles, der eigens aus den USA angereist war, wie auch seine Meisterkollegen Dave McLlwain und Alex Hicks.

Gecoacht wurden die beiden Team von Hans Zach (Kölsche Vulkane) und Meistercoach Hardy Nilsson (Kölsche Haie). Über drei Drittel à 20 Minuten (mit durchlaufender Uhr) wurde gespielt und so mancher "alte" Spieler überzeugte mit seiner Fitness. Die Kölschen Haie gewannen überzeugend mit 8:4.

Neben diesen Momenten gab es Momente der Besinnung. Man gedachte derer, die in den letzten Jahren verstorben waren, so wie der junge Torhüter Robert Müller, dessen Ehrenbanner mit der Nummer 80 ebenfalls schon unter dem Dach hängt. Eine Rückennummer, die DEL-weit nicht mehr vergeben wird.

Verabschiedet hat man sich mit dem Wunsch, sich in zehn Jahren zum 50. Jubiläum wiederzusehen. Dazu kamen dann auch die aktuelle Mannschaft der Kölner Haie, sowie die Nachwuchsspieler auf das Eis.

 

Das waren die Teams:

"Kölsche Haie" Team Hardy Nilsson:
Tor: Peppi Heiss, Christian Helber, Olaf Grundmann;

Verteidigung: Tom Thornbury, Werner Kühn, Karsten Mende, Toni Forster, Uwe Krupp, Andreas Pokorny;

Sturm: Thomas Brandl, Detlef Langemann, Drew Callander, Doug Berry, Uli Liebsch, Bernd Beyerbach, Ron Pasco, Christoph Sandner, Tobias Abstreiter, Tomas Forslund, Helmut Steiger, Udo Schmid.

"Kölsche Vulkane" Team Hans Zach:
Tor: Chris Rogles, Leo Wild, Peter Zankl, Werner Heyn;

Verteidigung: Steve Wilson, Justyn Denisiuk, Jörg Mayr, Robert Sterflinger, Uli Hiemer, Andi Renz, Matthias Maurer;

Sturm: Christoph Wietfeldt (Paepke), Uli Rudel, Wim Hospelt, Thomas Gröger, Alex Hicks, Guido Lenzen, Thorsten Sendt, Markus Jocher, Ralf Stärk (Dobrzynski), Dave McLlwain.

 

Nicht auf dem Eis:

Udo Kießling, Christoph Augsten, Erich Kühnhackl, Franz Hofherr, Peter Lutter, Tino Boos, Rainer Philipp, Martin Ondrejka, Leo Stefan, Karl-Gustaf Richter, Jörg Lautwein, Holger Meitinger und Gerd Truntschka.



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