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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Alle NRW-Frauenvereine aus dem DFB-Pokal ausgeschieden

Montag, 09. November 2015

Die SGS Essen, der Herforder SV, der 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen haben ihre Achtelfinalespiele verloren und mussten sich aus den Turnieren um den DFB-Pokal verabschieden.

Für die SGS Essen und den 1. FC Köln fanden die Spiele im Achtelfinale am 7. November satt. Die Essenerinnen traten auswärts beim VfL Wolfsburg an und mussten sich mit 1:2 geschlagen geben. Die Kölnerinnen hatten den FF USV Jena zu Gast und unterlagen mit 0:4. Einen Tag später erwartete der Herforder SV den SC Sand und unterlag in der Verlängerung mit 3:4. Bayer 04 Leverkusen gelang beim FC Freiburg kein Tor und musste mit einer 0:4 Niederlage zurück an den Rhein.

VfL Wolfsburg gegen die SGS Essen
Ausgerechnet die Nordrhein-Westfälin Alexandra Popp (VfL Wolfsburg), spielte eine große Rolle in diesem interessanten Spiel zwischen Wolfsburg und Essen. In der 22. Minute wurde sie sehenswert von Ramona Bachmann angespielt und konnte freistehend zum 1:0 einnetzen. Kurz darauf musste die Nationalkeeperin Almuth Schult (VfL Wolfsburg) verletzt das Feld verlassen. Für sie kam Merle Frohm ins Spiel. Obwohl Essen sich gegen die starken Wolfsburgerinnen gut behaupten konnte, gelang es nicht, gefährlich vor deren Tor zu kommen. Mit dieser Führung ging es in die zweite Halbzeit. Immer wieder stand Popp im Fokus, so auch in der 81. Spielminute, aber sie traf nur den Pfosten. Dafür gelang auf der Gegenseite Kozue Ando der Ausgleich (83.). Die Freude darüber hielt aber nur drei Minuten, denn da gelang Ewa Pajor (86.) der Siegtreffer für Wolfsburg.

1. FC Köln gegen FF USV Jena
Im Kölner Franz-Kremer-Stadion sahen die Zuschauer zunächst eine umkämpfte Partie, in der jedoch Jena immer mehr dominierte. So kam es auch in der 17. Minute zur Führung der Gäste. Aus einem Konter heraus traf Amber Hearn zum 0:1. Der Wille der FC Frauen zum Anschluss zu treffen war da, aber sie spielten zu ungenau und nicht wirklich zwingend genug. In der 40. Minute hatte Claudia Kalin eine gute Chance, doch sie schoss direkt in die Arme der Jenaer Torfrau Stenia Michel. Nach der Pause legte Jena nach. Zunächst traf Lucie Vonkova (58.) und Iva Landeka nur drei Minuten später zum 0:3. Den Schlusspunkt setzte Jennifer Martin in der 66. Minute.

Herforder SV gegen SC Sand
Der Zweitligist Herford hatte den Erstligisten SC Sand zu Gast. Den Zuschauern bot sich ein sehr intensives Spiel, in dem die Gäste mit dem Tor von Jovana Damnjanovic in der 26. Minute in Führung gingen. Nur fünf Minuten später hatte die Torjägerin auf 0:2 erhöht. Die Herforderinnen gaben sich jedoch nicht geschlagen und kämpften. Dies machte sich nach dem Seitenwechsel bezahlt. Isabelle Knipp traf in der 50. Minute den Innenpfosten und der Ball landete zum 1:2 Anschluss im Tor. Dieses Tor gab neuen Auftrieb und es gelang Christabel Oduros in der 90. Minute der Ausgleich. Nachdem es in der Verlängerung eine Weile hin und her ging, aber niemand die Chancen verwerten konnte, war es erneut Damnjanovic, die zum 2:3 traf (107). Ein weiteres Tor für Herford in der 118. Minute kam zu spät, denn elf Minuten zuvor hatte Dominika Skorvankova das vierte Tor für Sand erzielt.

FC Freiburg gegen Bayer 04 Leverkusen
Das verletzungsgeschwächte Leverkusen hatte in Freiburg keine Chance. Ohne Ramona Petzelberger (Muskelfaserriss), Turid Knaak (Schien- und Wadenbeinbruch), Carolin Simon (Grippe) und die nach ihrem überstandenen Pfeifferschen Drüsenfieber nicht eingesetzte Rebecca Knaak tat sich die Werkself schwer. Nach 14 Minuten hatte Hasret Kayikci die Gastgeberinnen in Führung geschossen und noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Clara Schöne (37.) auf 2:0. Von Leverkusen war wenig zu sehen und das änderte sich auch nicht in der zweiten Halbzeit. So schossen Lena Petermann (48.) und Giulia Gwinn (66.) die Freiburgerinnen ins Viertelfinale. 



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