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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Angelique Kerber muss sich Serena Williams geschlagen geben

Sonntag, 10. Juli 2016

Trotz einer großartigen Leistung konnte Angelique Kerber in Wimbledon Serena Williams nicht schlagen. Mit 5:7 und 3:6 verpasste sie fast vier Monate nach ihrem ersten Grand-Slam-Sieg bei den Australien Open den großen Erfolg in diesem bedeutenden Turnier. Nun tankt sie Kraft für die Olympischen Spiele in Rio.

Die Chancen für Angelique Kerber standen gut, denn in Melbourne besiegte sie die als Favoritin gesetzte Serena Williams. Vor 14.979 Zuschauern traten die beiden um 15 Uhr MESZ auf den Centre Court. Für Angelique Kerber war dies das erste Finale in Wimbledon. Im ersten Satz legte Williams vor, doch Kerber gelang es bis zum 4:4 immer aufzuholen und auch das 5:5 gelang ihr nach einem Fehler von Williams. Doch dann machte sie in entscheidenden Momenten zwei Fehler, die umgehend von Williams genutzt wurden. So endete der erste Satz mit 7:5 für Williams. Auch im zweiten Satz brachte Kerber ihre Gegnerin immer wieder an die Grenze. Nach einem langen Ballwechsel stand es 4:3 für Williams. Zwei Rückhand-Fehler von Kerber brachten ihr dann das 5:3. Es folgten dann drei starke Aufschläge und damit drei Matchbälle. Um 16:36 Uhr hatte Serena Williams ihren 22. Grand-Slam-Titel gewonnen und zog damit mit Steffie Graf gleich. Dennoch gewann Angelique Kerber bei diesem Turnier sehr viele Sympathien und rückte auf den 2. Weltranglistenplatz vor.

Der Weg ins Finale
Angelique Kerber setzte sich gegen die Japanerin Misaki Doi in 64 Minuten mit 6:3, 6:1 durch und stand damit zum dritten Mal im Viertelfinale. Dort traf sie auf die Rumänin Simona Halep, die sie in zwei Sätzen mit 7:5 und 7:6 bezwang. Damit war das Halbfinale erreicht. Dort erwartete sie Venus Williams. Die 36-jährige US-Amerikanerin feierte ihr großes Comeback in Wimbledon und Kerber hatte großen Respekt vor ihrer Gegnerin. Doch die längere Auszeit der älteren Williams Schwester hatte Spuren hinterlassen. Sie war nervös. Trotz eigener Nervosität beendete Kerber den ersten Satz mit 6:4. Als sie dann auch noch den zweiten Satz mit 6:4 für sich entschied, kannte ihr Glück keine Grenzen. In diesem bisherigen Turnierverlauf war sie noch ohne Satzverlust. Doch die größte Herausforderung stand noch an. Titelverteidigerin Serena Williams hatte sich mit einem klaren 6:2 und 6:0 ins Finale gespielt.



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Olympischen Spiele London 2012