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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Baubeginn für das DFB-Fußballmuseum

Sonntag, 23. September 2012

In Dortmund ist am Donnerstag, 20.09,2012, durch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft Uwe Seeler der erste Spatenstich für das nationale Fußballmuseum erfolgt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Sport und Gesellschaft, darunter Otto Rehhagel, Olaf Thon und BVB-Kapitän Sebastian Kehl waren der Einladung gefolgt. Die Bauzeit für das vom Deutschen Fußball-Bund initiierte Projekt beträgt voraussichtlich 24 Monate. Die Ausstellungseröffnung ist für Ende 2014 geplant.

"Der Spatenstich für das DFB-Fußballmuseum ist ein großer Schritt zur Vollendung eines gleichermaßen emotionalen wie innovativen Projekts. Es ist sicher kein Zufall, dass Dortmund und das Ruhrgebiet sich gegen viele Bewerber durchgesetzt haben. Wir sagen durchaus selbstbewusst: Das Ruhrgebiet und NRW sind die Herzkammer des deutschen Fußballs. Die Entscheidung, das Fußballmuseum hier zu bauen, war also goldrichtig. Wir in NRW sind überzeugt: Football's coming home", sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Dortmund.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach äußerte: "In unserer inzwischen 112-jährigen Verbandsgeschichte haben sich unzählige erinnerungswürdige Geschichten und Ereignisse zugetragen. Wir werden sie im Museum nicht alle erzählen können. Ich bin aber davon überzeugt, dass die Ausstellung die Begeisterung und Faszination, die der Fußball seit vielen Generationen auf die Menschen ausübt, widerspiegeln wird. Planung, Bau und Betrieb sind mit großen Herausforderungen verbunden, vor allem herrscht jedoch außerordentliche Vorfreude auf ein Haus, das unseren Fußball so darstellen möchte, wie er ist: emotional, facettenreich, attraktiv und immer wieder neu reizvoll."

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau ergänzte: "Mit dem Fußballmuseum entsteht in unserer Stadt etwas Einzigartiges. Dortmund und das Ruhrgebiet, eine Region, in der die Fußballtradition tief verwurzelt ist, bieten ein höchst sachverständiges und zugleich begeisterungsfähiges Umfeld. Der erste Spatenstich bedeutet ein wichtiges Etappenziel und zeigt, dass bisher gut gearbeitet worden ist. Ich habe keinen Zweifel, dass dies auch für den weiteren Projektfortschritt gelten wird."

Die Stadt Dortmund hatte im Rahmen der Standortvergabe für das Fußballmuseum das Grundstück in zentraler Innenstadtlage zur Verfügung gestellt. Seitens des Deutschen Fußball-Bundes fließen Mittel aus dem Überschuss der WM 2006 und Sponsorengelder in Höhe von zusammen 17,5 Millionen Euro in das Projekt ein. Die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen beträgt 18,5 Millionen Euro, insgesamt ergibt sich ein Gesamtbudget von 36 Millionen Euro. Bauherrin ist die gemeinnützige Stiftung DFB-Fußballmuseum, deren Gesellschafter zu gleichen Teilen die Stadt Dortmund und der DFB sind.

Quelle: DFB



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