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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Benedikt Wagner ist neuer Säbel-Europameister

Mittwoch, 22. Juni 2016

Vom 20. bis 25. Juni finden im polnischen Torun die Fecht-Europameisterschaften statt. Bereits am 20.Juni überraschte der Bonner Andre Sanita mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Florettfechten. Zwei Tage später gewann der Dormagener Benedikt Wagner die Goldmedaille im Säbelfechten.


Foto: Benedikt Wagner, Quelle: TSV Bayer Dormagen

Große Freude herrschte bereits am ersten Wettkampftag bei Andre Sanita. Nachdem er die Vorrunde mit nur einer Niederlage hinter sich gebracht hatte, kam er über einen 15:5-Sieg gegen den Ungarn Andras Nemeth ins Achtelfinale gegen den Briten Richard Kruse, den er mit 15:6 distanziert. Im Viertelfinale gegen den Ukrainer Klod Yunes geriet er zwischenzeitlich in Rückstand, konnte dieses sehr spannende Gefecht aber dann doch mit einem Siegtreffer für sich entscheiden. Im Halbfinale traf er auf den Russen Timur Safin und musste sich nun mit 12:15 geschlagen geben.

Sein Teamkollege Marius Braun (OFC Bonn) beendete das Florettfechten auf dem 51. Platz.

Die am gleichen Tag auftretenden deutschen Säbel-Damen mussten sich allerdings schon früh geschlagen geben und schnitten wie folgt ab: 19. Anna Limbach (TSV Bayer Dormagen), 34. Lea Krüger (TSV Bayer Dormagen), 36. Judith Kusian (TSV Bayer Dormagen)

Dramatischer Kampf um Säbel-Gold
Zweimal stand Benedikt Wagner schon knapp vor dem Turnieraus, aber dann sicherte er sich den ersten Einzeltitel bei einer Europameisterschaft. Er schien im Achtelfinale Probleme mit seinem Knie zu bekommen, als er dem Italiener Diego Occhiuzzi gegenüberstand. Doch letztlich besiegte Wagner ihn mit 15:10. Schlecht sah es dagegen zunächst im Halbfinale aus.

Gegen den Russen Kamil Ibragimov lag er schnell mit 8:14 zurück. Aber dann kämpfte sich Wagner zurück und beendete die Begegnung mit 15:14.

Dieses Gefecht hatte Kraft gekostet und im Finale gegen den Franzosen Vincent Anstett kam er zu Beginn auch auf keinen Punktgewinn. Schnell lag er mit 0:6 zurück. Doch wie zuvor kam Wagner wieder und schon zur Mitte des Gefechts hatte er ausgeglichen. Mit einer beeindruckenden Stärke drehte er dieses Gefecht und gewann mit 15:13 die Goldmedaille. Überglücklich wurde Benedikt Wagner von seinen Teamkollegen vom TSV Bayer Dormagen auf der Planche beglückwünscht. Die hatten nicht so viel Erfolg. Max Hartung, im letzten Jahr noch Zweiter, schied in der Runde der letzten 32 gegen den späteren Finalisten Vincent Anstett nach einem 12:15 aus. Matyas Szabo und Richard Hübers schieden schon eine Runde vorher aus. Sie belegen nun die Plätze: Max Hartung (23), Matyas Szabo (39) und Richard Hübers (43).

Ohne Medaille endete die deutsche Teilnahme im Damendegen. Alexandra Ndolo (TSV Bayer Leverkusen) belegte den 14. Platz



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