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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Borussia Mönchengladbach verliert gegen Frankfurt

Dienstag, 25. April 2017

Die Fohlen unterlagen im Halbfinale des DFB-Pokals mit 6:7 nach Elfmeterschießen. Damit steht Eintracht Frankfurt zum ersten Mal seit elf Jahren in einem Pokal-Finale.

Die 54.014 Zuschauer im ausverkauften Borussia-Park sahen eine dramatische Partie. Ohne Raffael taten sich die Gladbacher gegen die stark startenden Frankfurter schwer. Schon in der 2. Minute verhinderte Yann Sommer die Führung für Frankfurt. Danach folgten einige Fehler, die die Gäste zu Kontern nutzten. Das führte dann in der 15. Minute zum 1:0 für Frankfurt. Tawatha erhielt den Ball und schoss aus 16 Metern ins Tor. Den Fohlen gelang nach dieser Führung kein ordentlicher Spielaufbau und die Frankfurter Abwehr stand zudem gut. Nachdem Oscar Wendt bereits in der 24. Minute die Gelbe Karte gesehen hatte und im weiteren Verlauf Gelb-Rot gefährdet war, nahm ihn Dieter Hecking in der 41. Minute vom Platz und schickte Nico Schulz ins Spiel. Nachdem Sommer erneut parieren konnte, fiel der Ausgleich. Traoré flankte auf André Hahn, der per Kopf verlängerte und der herannahende Jonas Hofmann schoss das 1:1  (45+2) in die linke Ecke.  

Beide Teams gingen unverändert in die zweite Halbzeit. Die Gastgeber erschienen wacher und Frankfurt wechselte erstmals aus. Omar Mascarell wurde nach einem Zweikampf von Marius Wolf ersetzt. Nun spielten auch die Nerven eine Rolle bei den Gästen. Gleich 2 Mal stellte sich Marco Fabian bei einem Freistoß in den Weg und erhielt dafür die Gelbe Karte. Doch sie kamen auch wieder besser ins Spiel. Dann verletzte sich der kurz zuvor eingewechselte Wolf und musste mit der Trage vom Spielfeld gebracht werden. Für ihn kam Guillermo Varela ins Spiel, der nur acht Minuten später für sein hartes Foul an Dahoud Gelb sah. Das Spiel wurde rauher und auch die Gladbacher Nico Schulz und André Hahn wurden Gelb verwarnt. Das Ganze führte dazu, dass bis zum Schlusspfiff kein Tor mehr fiel.  

Hektische Verlängerung und dramatisches Ende
In der anschließenden Verlängerung versuchte Gladbach, die Führung ins Tor zu setzen. Doch das Spiel wurde insgesamt zu ungenau. So sah es in der zweiten Halbzeit danach aus, dass man sich ins Elfmeterschießen retten wollte. So kam es dann auch. Als Erster trat Lars Stindl an und traf, ebenso wie Hermann, Hahn, Strobl, Benes und Vestergaard und Frankfurt glich immer wieder aus. Nachdem Christensen verschoss, tat es ihm Varela gleich. Der Unglücksrabe war dann Djibril Sow, der ebenfalls vergab, aber der nachfolgende Branimir Hrgota Frankfurt ins Finale schoss. 



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