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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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CL: Alle drei NRW-Vereine stehen im Achtelfinale

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 haben das Achtelfinale der Champions League erreicht. Dabei machte es der BVB am spannendsten.

Bayer Leverkusen spielte bereits am Dienstag gegen Real Sociedad San Sebastian, und die Werkself gewann diese Partie mit 1:0. Am Mittwoch erreichte der FC Schalke 04 im Heimspiel gegen den FC Basel mit einem 2:0-Sieg das Achtelfinale. In Marseille machte es Borussia Dortmund sehr spannend und gelangte erst in den letzten Minuten mit einem 2:1 gegen Olympique weiter.

Leverkusen erreicht ersten Auswärtssieg nach 11 Jahren
Aus eigener Kraft konnte Bayer Leverkusen das Achtelfinale nicht erreichen. Es war auf einen Sieg und die Hilfe von Manchester United angewiesen. Die Rheinländer zeigten sich von Beginn an konzentriert, hatten aber kein Torglück. Erst setzte Gonzalo Castro (11.) den Ball ans Lattenkreuz, dann vergaben Simon Rolfes und Stefan Kießling. Bayer-Torhüter Bernd Leno rettete im Gegenzug sein Team gleich zweimal vor einem Rückstand. Nach der Pause scheiterte zwar Kießling zunächst an San Sebastians Torhüter Zubirakai, doch dann kam es zum Eckball den Castro auf Toprak brachte und der das 1:0 aus deutscher Sicht schoss. Stefan Kießling blieb auch in der Folge glücklos und Leno sorgte dafür, dass kein Gegentreffer den Einzug ins Achtelfinale gefährdete. Denn gleichzeitig hatte Manchester United mit einem 1:0-

Sieg gegen Schachtjor Donezk sich selbst und auch Leverkusen ins Achtelfinale geschossen.

Das Endspiel für Schalke 04
Die Königsblauen mussten ihr Heimspiel gegen den FC Basel gewinnen. Nach dem Aus im DFB-Pokal sollte nun zumindest der Einzug ins Achtelfinale der Champions League möglich sein. Dabei war der FC Basel kein leichter Gegner. Gleich zu Beginn hatte Schalke auch Probleme sein Spiel aufzubauen, da Basel sehr offensiv nach vorne spielte, aber dennoch die Defensive nicht vernachlässigte. Zu allem Überfluss musste Schalke Trainer Jens Keller nach 30 Minuten Benedikt Höwedes verletzt auswechseln, für ihn kam Adam Szalai ins Spiel. Doch dies erwies sich als glücklich, da dieser direkt von Basels Iwan Iwanow im Strafraum gefoult wurde und Basel ab diesem Zeitpunkt mit einem Mann weniger auf dem Platz stand. Doch es gelang den Königsblauen bis zum Seitenwechsel nicht, daraus Profit zu schlagen. Das änderte sich erst in der 50. Minute. Farfán bediente Julian Draxler mit einer Flanke und das junge Talent erzielte das 1:0. Das 2:0 gelang nur sieben Minuten später Joel Matip, der damit den Einzug ins Achtelfinale besiegelte.

Borussia Dortmund vs. Olympique Marseille - kein Spiel für schwache Nerven
Der BVB musste in Marseille antreten. Trainer Jürgen Klopp konnte zwar wieder auf Nuri Sahin zurückgreifen, musste aber erneut Erik Durm für Marcel Schmelzer einsetzen. Schon in der 4. Minute gingen die Schwarz-Gelben in Führung. Durm spielte auf Robert Lewandowski, der sich geschickt gegen Lucas Mendes durchsetzte und so das 1:0 aus Dortmunder Sicht erzielte. Danach hatte der BVB viele gute Chancen, aber das nächste Tor fiel auf der Gegenseite. Torhüter Roman Weidenfeller griff nach einem Freistoß am Ball vorbei, der blieb vor der Torlinie liegen und Souleymans Diawara brauchte ihn nur noch zum Ausgleich ins Tor zu setzen. Dieses Tor hätte nicht gegeben werden dürfen, da Diawara deutlich im Abseits stand.

Danach wurde es dramatisch. Marseille verteidigte diesen einen Punkt mit aggressivem Spiel. Als Dimitri Payet nach einem Zweikampf sich theatralisch im Strafraum fallen ließ, erhielt er die Gelb-Rote Karte und der BVB spielte ab der 34. Minute in Überzahl. Doch sie machten nichts aus dieser Chance. Auch nach dem Seitenwechsel war Dortmund die spielbestimmende Mannschaft, doch weder Mchitarjan noch Lewandowski oder Jakub Blaszczykowski gelang das so wichtige zweite Tor. Dann geschah das, was den BVB zuerst einmal auf die Verliererstraße brachte. In der 73. Spielminute brachte im fernen Neapel Higuain sein Team in Führung. Damit war Neapel weiter und der BVB draußen. Dem Team wurde signalisiert, wie es in Italien stand und die Schwarz-Gelben gaben noch einmal alles. Die Spannung stieg, es wurde dramatisch, egal was der BVB versuchte, es klappte nicht. Dann erlöste das Dortmunder Eigengewächs Kevin Großkreutz fürs erste die Spannung. In der 87. Minute traf er zum 2:1. Doch die Spannung blieb bestehen und es gab eine 4-minütige Nachspielzeit. In der 90. + 3. Minute erhöhte in Neapel Callejon auf 2:0. In der 94. Minute wurde in Marseille das Spiel abgepfiffen. Dortmund hatte es geschafft und Neapel ist trotz großartigen Spielen und 12 Punkten aus der Königsklasse ausgeschieden.

Am Rande: Nuri Sahin spielte trotz eines Außenband-Teilrisses im Sprunggelenk.



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