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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Das Abschiedsspiel von Mirko Lüdemann

Sonntag, 25. September 2016

Am gestrigen Nachmittag erlebten 12.012 Zuschauer in der Kölner Lanxess Arena das größte Abschiedsspiel, das es in der DEL bisher gegeben hat. Der Ur-Hai Mirko Lüdemann hatte alte Weggefährten zur „letzten Eiszeit“ eingeladen und Kölns Nr. 12 bekam einen würdigen Abschied.

Mirko Lüdemann spielte 23 Jahre für die Kölner Haie. 1.240 Mal stand er im Haie-Trikot für Pflichtspiele auf dem Eis. Zur Saison 2016/17 wechselte er vom Eis an den Schreibtisch des KEC.

Das Publikum konnte ein Wiedersehen mit Spielern aus der Zeit von 1993 bis 2016 feiern. Das aktuelle Haie-Team saß auf der Tribüne. Zuvor hatten die Ehemaligen eine Autogrammstunde gegeben und nun standen sie auf dem Eis. Einige wurden mit großem Applaus empfangen, doch als Mirko Lüdemann als Letzer auf das Eis fuhr, gab es stehende Ovationen. Alle gemeinsam beobachteten, wie ein Banner mit der Rücknummer 12 und dem Namen Mirko Lüdemann unter das Dach der Arena gezogen wurde. Dort, wo auch u.a. das Banner des anwesenden Jörg Mayr, der Legende Udo Kießling und dem verstorbenen Torhüter Robert Müller hängt. Alle haben eines gemeinsam, ihre Rückennummer wird bei den Haien nicht mehr vergeben.

Nach einem Feuerwerk, begann ein lustiges Spiel, das jedoch schon nach zweieinhalb Minuten wegen einer wichtigen Nachrichtenmeldung unterbrochen wurde. Aus dem benachbarten RTL-Nachrichtenstudio berichteten Peter Klöppel und Ulrike von der Groeben von diesem Spiel und sendeten Grüße. Grüße kamen auch später von den FC-Spielern Timo Horn und Dominic Maroh. Auf dem Eis schoss der aktuelle Haie Co-Trainer Thomas Brandl das erste Tor für das deutsche Team. Das internationale Team hinkte lange hinterher, bis es kurz vor Schluss 4:4 stand. Das letzte Tor schoss Mirko Lüdemann zum 5:4 Endstand.

Zum Abschied erhielt Lüdemann eine Reise in die Karibik geschenkt, dafür wurde er mit einem Strohhut und einer Angel ausgerüstet. In diesem Outfit drehte er Ehrenrunden, musikalisch begleitet wurde dies mit einem Lied von Trude Herr „Niemals geht man so ganz“.

Ein ganz besonderer Gruß kam vom Hänneschen Theater aus Köln. Es hatte ein Opens external link in new windowkleines Stück mit den Puppen vom Hänneschen, Bärbelchen, Speimanes, Tünnes & Schäl geschrieben. Als letzte Puppe trat ein KEC-Spieler auf. In diesem Theater wird Mirko Lüdemann weiter auf dem Eis stehen.

Unter den alten Wegbegleitern war auch ein ehemaliger Spieler der Eisbären Berlin. Sven Felski, das Urgestein aus Berlin, der ebenfalls bis zu seinem Abschied nie in einem anderen Klub gespielt hat, ist ein langjähriger Freund von Mirko Lüdemann. Alle ließen den Abend in der Kölner Flora bei einem großen Fest ausklingen. Möglich war dies auch für die aktuellen Spieler, da sie heute spielfrei haben.



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