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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Das große WM-Finale

Sonntag, 23. Mai 2010

Das letzte Spiel der 74. Eishockey Weltmeisterschaft 2010 bestritten die Teams aus Russland und Tschechien. Das Ende dieses Spiels bestätigte den gesamten Wettbewerbsverlauf. Es war eine WM der großen Überraschungen.

Eine Begegnung zwischen den beiden Eishockeyhochburgen Russland und Tschechien zieht Zuschauer. So konnte die Lanxess Arena am Sonntagabend mit 19.132 Besuchern die höchste Zuschauerzahl des gesamten Wettbewerbs bekannt geben. Und die Besucher bekamen nicht nur große Namen, sondern auch ein verbissen geführtes Spiel zu sehen. Auf tschechischer Seite der Altstar Jaromir Jágr, die Nachwuchsgröße Lukas Kaspar sowie die wenigen erfahrenen Spieler der NHL und KHL wie Jakub Klepis und auf russischer Seite die jungen Stars Alexander Ovechkin und Evgeni Malkin sowie Sergei Federov, Ilya Kovalchuk, Pavel Datsyuk, Sergei Gonchar und Alexander Semin. Russland ging als klarer Favorit ins Spiel, denn die Tschechen hatten zuvor keine konstante Leistung zeigen können.

Der 38-jährige Jaromir Jágr setzte in den Spielen seines Teams die Akzente. Und er war auch der Vorlagengeber des Führungstreffers, der bereits nach 20 Sekunden fiel und von Jakub Klepis erzielt wurde. Das russische Team erhielt in der Folge gleich drei Überzahlspiele, die es nicht nutzen konnte. Und als es ein Tor erzielte, fiel dies Sekunden nach der Drittel-Sirene und konnte nicht anerkannt werden. So ging Tschechien mit dieser Führung in die Pause. An dem schnellen und intensiven Spiel änderte sich auch im Mittelabschnitt nichts. Aber das russische Team wirkte kopflos. So fuhr Alexander Ovechkin in Sergei Federov und beide kamen zu Fall. Diese Situation nutzte Tomas Rolinek zum 2:0. Sergei Federov war nach diesem Zusammenprall nicht mehr spielfähig.

Im Schlussdrittel erhielten die Russen immer wieder Strafzeiten, die sie durch ihre Enttäuschung über den Spielverlauf erzeugten. Ihre Schüsse aufs Tor wurden von Tomas Vokoun entkräftet. Als Alexei Emelin einen Kniecheck an Jaromir Jágr verübte, war die WM für den Altstar beendet und Emelin erhielt eine 5 Minuten plus Spieldauerstrafe. Aber diese Überzahl konnte Tschechien nicht nutzen. In der letzten Spielminute traf Pavel Datsyuk zum 1:2, und Russland setzte alles auf eine Karte, aber der Ausgleich fiel nicht mehr.

Der Jubel unter den Tschechen war groß. Sie sind die Eishockey Weltmeister 2010. Dies gelang einem tschechischen Team zuletzt vor fünf Jahren. Zudem wurde am Samstag entschieden, dass die Weltmeisterschaft 2015 in Tschechien, in Prag und Ostrava, stattfinden wird. Mit der sechsten Weltmeisterschaft der Tschechischen Republik ging eine erstklassige Veranstaltung in Deutschland zu Ende. Im nächsten Jahr findet sie erstmals in der Slowakei, in Bratislava und Kosice, statt.



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