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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DEB-Team dreht Spiel gegen die Slowakei

Donnerstag, 16. Mai 2019

Nur 24 Stunden nach dem Sieg gegen Frankreich konnte die deutsche Nationalmannschaft in einer spannenden Partie durch zwei späte Tore mit 3:2 auch ihr viertes WM-Spiel gewinnen. Damit führt sie weiterhin die Gruppe A an.

Da NHL-Goalie Philipp Grubauer nicht eingesetzt werden konnte, entschied sich Bundestrainer Toni Söderholm erneut für Mathias Niederberger im Tor.  Auch Benedikt Schopper und Lean Bergmann kehrten ins Aufgebot zurück.

Wie erwartet wurden die Gastgeber lautstark unterstützt und im Hexenkessel von Kosice entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit einigen Zweikämpfen. Beide Teams überstanden ein Unterzahlspiel und es ging torlos in den Mittelabschnitt, in den das  deutsche Team stark startete. Markus Eisenschmid spielte auf Marc Michaelis, der per Direktabnahme zur deutschen Führung (24.) traf. Nach diesem Rückstand kamen die Gastgeber. Aber erst ein umstrittenes Powerplay brachte ihnen den gewünschten Erfolg. Zunächst mussten binnen 23 Sekunden Moritz Seider und Moritz Müller auf die Strafbank. Dass dann aber Korbinian Holzer eine zehnminütige Disziplinarstrafe nach angedeutetem Stockstich von Panik erhielt, war umstritten. Diese doppelte Überzahl nutzen die Slowaken. Zunächst traf Andrej Sekera zum Ausgleich und 85 Sekunden später zielte Libor Hudacek über die Fanghand von Keeper Niederberger. Damit lag nun die Slowakei mit 2:1 in Führung. Aber es zeigte sich, dass das deutsche Team nicht aufgab. Doch zunächst scheiterten Leo Pföderl und auch Eisenschmid an Goalie Marek Ciliak.

Moritz Seider scheidet verletzt aus

Im Schlussabschnitt konnten die Slowaken ihr Überzahlspiel nicht nutzen. Bei Gleichzahl auf dem Eis, vergab Seidenberg nur knapp. Dann gab es ein übles Foul an Moritz Seider. In der 53. Minute checkte der slowakische Kapitän Ladislav Nagy ihn  ohne Sinn von hinten in die Bande, dabei verletzte sich der 18-Jährige und musste vom Eis geführt werden. Er verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Hier hätte eine Disziplinarstrafe ausgesprochen werden müssen, aber die beiden Schiedsrichter aus  Weißrussland und Tschechien gaben lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe. Dieser Umstand motivierte das deutsche Team. Toni Söderholm nahm zwei Minuten vor Spielende Niederberger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Kurz darauf  gelang Eisenschmid das 2:2 (59.). Leon Draisaitl war noch nicht großartig in Erscheinung getreten und so sollte es nicht bleiben. Das entscheidende Tor gelang ihm. 37 Sekunden vor Ende zeigte der NHL-Star seine außerordentliche Qualität, indem er unhaltbar für Ciljak das 3:2 ins Tor setzte.

Am Samstag trifft das deutsche Team auf , eine Tag später auf die  USA ) und  am Dienstag auf  Finnland.



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