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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DEB-Team siegt auch gegen Frankreich

Mittwoch, 15. Mai 2019

Das 4:1 gegen Frankreich war der dritte Sieg der deutschen Nationalmannschaft in Folge. Damit übernimmt das Team von Toni Söderholm nun Platz eins in der Gruppe A.

Im Vergleich zu den ersten beiden vorherigen Spielen nahm Bundestrainer Toni Söderholm drei Veränderungen am Kader vor: Im Tor erhielt Philipp Grubauer seinen ersten WM-Einsatz und Mathias Niederberger einen freien Abend auf der Tribüne. In der Verteidigung rückte Jonas Müller für Benedikt Schopper in den Kader und in der Offensive Marc Michaelis für den Iserlohner Lean Bergmann.

Zunächst gestaltete sich die Partie offen und wenn es auch noch einige Abspielfehler der deutschen Mannschaft gab, gelang ihr im weiteren Spielverlauf schöne Kombinationen und damit auch Torchancen. Nachdem das DEB-Team wegen eines Wechselfehlers eine Unterzahl gut überstanden hatte, erspielten sich Dominik Kahun und Leon Draisaitl guten Chancen. Doch die französische Abwehr arbeitete sehr effektiv und auch Frankreichs Keeper Florian Hardy parierte die Schüsse. Die erste gute Chance für die Franzosen gab es im zweiten Powerplay, doch Grubauer war zur Stelle. Gerade als das deutsche Team wieder komplett war, erzielte der junge talentierte Moritz Seider (18.) erneut die Führung für Deutschland. Kurz vor der Pause konnte Guillaume LeClerc einem Konter in Unterzahl nicht zum Ausgleich nutzen, da er vor Grubauer über die Scheibe schlug. So ging es mit der deutschen Führung in das nächste Drittel.

Grubauer angeschlagen

Das zweite Drittel begann sehr schwungvoll, doch Hardy parierte gegen Ehliz und Yannic Seidenberg innerhalb von vier Minuten. In diese Drangphase fiel das Tor auf der anderen Seite. Der beste französische Stürmer Damien Fleury traf zum 1:1 (25.). Wenige Minuten später musste Torhüter Philipp Grubauer mit muskulären Problemen das Eis verlassen. Für ihn übernahm Niklas Treutle. Da Grubauer nicht zurückkehrte, wurde der Düsseldorfer Mathias Niederberger von der Tribüne als Back up geholt. Es entwickelte sich ein sehr intensives Spiel der deutschen Mannschaft. Sie zog das Tempo an und spielte Richtung Tor. Das wurde dann auch belohnt. In der 34. Minute: zog Matthias Plachta von der blauen Linie ab und traf zum 2:1. Kurz darauf setzte Kahun mit einem Pass Draisaitl in Szene, der zum 3:1 traf. Mit dieser 2-Tore-Führung ging es ins letzte Drittel.

Niklas Treutle bleibt ohne Gegentor

Im Schlussabschnitt versuchten die Franzosen ein weiteres Tor zu erzielen. Auf der anderen Seite verteidigten sie stark. So kam das deutsche Team nur noch selten zu Abschlüssen. Niklas Treutle ließ die Franzosen jedoch verzweifeln. Immer wieder scheiterten sie an ihm. Nachdem das Söderholm-Team ein Fünf-gegen-Drei-Powerplay nicht nutzen konnte, in dem die Franzosen mit vollem Körpereinsatz verteidigten, nahm Frankreichs Cheftrainer Philippe Bozon seinen Goalie während eines Powerplays seines Teams vom Eis. Doch Treutle und die deutschen Verteidiger ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. Dafür setzte Korbinian Holzer 58 Sekunden vor Schluss mit einem empty-net Treffer den 4:1-Endstand her.

Am Mittwoch trifft das DEB-Team auf Gastgeber Slowakei.



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