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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DEB-Team steht im Viertelfinale

Montag, 16. Mai 2016

Erstmals nach fünf Jahren hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das WM-Viertelfinale erreicht. Sie beendet die Gruppenphase auf dem dritten Tabellenplatz der Gruppe B.

Das Verletzungspech bleibt dem DEB-Team treu. Ohne Fremdeinwirkung hatte sich der Kölner Verteidiger Torsten Ankert im Spiel gegen die USA einen Sehnenriss in der Hüfte zugezogen. Nun trat auch er nach Tobias Rieder und Gerrit Fauser die Heimreise an.

Der Berliner Constantin Braun konnte wieder eingesetzt werden und ersetzte Torsten Ankert. Nach dem 4:0 Sieg der Kanadier gegen Frankreich hatte das DEB-Team das Viertelfinale bereits erreicht, und es konnte mit dem 4:2 Sieg gegen Ungarn sich noch den dritten Platz sichern.

Die von Rich Chernomaz, Coach des deutschen Zweitligisten Löwen Frankfurt, betreuten Ungarn spielten mit viel Leidenschaft. Die fehlte dem DEB-Team im ersten Drittel. Ob es daran lag, dass es keinen Druck mehr verspürte, dieses Spiel gewinnen zu müssen, um ins Viertelfinale einzuziehen, oder ob es an der erneuten Umstellung im Team lag, bleibt spekulativ. Aber es zeigte viele Abstimmungsprobleme. So gelang es dem Ex-Krefelder Istvan Sofron in der 10. Minute, Ungarn in Führung zu bringen. Auf der Gegenseite konnten sich Dominik Kahun und Felix Schütz durch die enge Stellung der Ungarn spielen, scheiterten aber. Dann folgte ein weiterer Ausfall, als Felix Schütz unglücklich mit Daryl Boyle zusammenstieß und vorzeitig vom Eis musste. Er kam bis zum Schlusspfiff nicht mehr zurück.  

Erst im zweiten Spielabschnitt fand das DEB-Team wieder zur bisher gezeigten Stärke zurück. Als Ungarn eine Strafzeit absaß, gelang dem Kölner Patrick Hager (32.) der Ausgleichstreffer. Weitere Versuche blieben aber erfolglos. So ging es mit dem 1:1 in den Schlussabschnitt.

Nach zwei Minuten brachte der Mannheimer Dennis Reul sein Team mit einem Schlagschuss erstmals in Führung. Doch vier Minuten später gelang Kevin Wehrs der Ausgleich. Ungarn kämpfte weiterhin mit viel Elan und Leidenschaft, doch es war Constantin Braun, dem das 3:2 in der 58. Minute gelang. Chernomaz nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Spielers vom Eis. Das nutzte der Mannheimer Marcel Goc zum 4:2 Endstand aus. Das war der dritte Sieg in Folge. Ohne Torhüter Thomas Greiss wäre es bei dieser Partie viel schwieriger geworden, einen Sieg zu feiern.

Wer der Gegner für das Viertelfinalspiel am kommenden Donnerstag sein wird, entscheidet sich in der Gruppe A am morgigen Dienstag. Zur Auswahl stehen Russland, Schweden und Tschechien. Ob Felix Schütz im Viertelfinale auflaufen kann, steht noch nicht fest.

Aufstellung:
Greiss (Pielmeier) – Holzer, Ehrhoff, Kink, Seidenberg, Goc – Boyle, Akdag, Macek, Draisaitl, Nobels – Reul, Müller, Hager, Schütz, Gogulla -  Braun, Flaake, Reimer, Kahun



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