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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Der 1. FFC Frankfurt gewinnt den DFB-Pokal

Sonntag, 27. März 2011

Die Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt gewannen am gestrigen Nachmittag in Köln zum achten Mal den DFB-Pokal.

Zum zweiten Mal fand in Köln das eigenständige DFB-Pokalendspiel der Frauen statt. Im RheinEnergie Stadion trafen die aktuellen Meisterinnen aus Potsdam auf die Pokal-Rekordsiegerinnen aus Frankfurt. Nur ein Punkt trennte die Hessinnen von der Deutschen Meisterschaft. Nun wollten sie Revanche an Turbine Potsdam nehmen. Unter den 20.312 Zuschauern befanden sich Bundespräsident Dr. Christian Wulff, Bundesinnenminister Dr. Dr. Hans-Peter Friedrich, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters, sowie die Bundestrainerin Silvia Neid und einige Nationalspielerinnen.

Auf dem Spielfeld trafen sich die beiden besten deutschen Teams und das gab auch das Spiel wieder. Dennoch präsentierte sich Frankfurt druckvoller und war schon früh in der gegnerischen Hälfte aktiv. Kurz nachdem Svenja Huth eine Chance vergeben hatte, brachte sie Frankfurt in Führung. Danach gewannen die Potsdamerinnen mehr Spielanteile. Aber Lira Bajramaj scheiterte an Nadine Angerer. Auf der anderen Seite spielte Birgit Prinz Torhüterin Anna Felicitas Sarholz aus, schoss  - und Verteidigerin Josephine Henning rettete auf der Linie. Potsdam ließ nicht nach und nachdem Babett Peter in der 40. Minute den Ausgleich verpasste, traf Yuki Nagasato nach Zuspiel von Anja Mittag zum Ausgleich.

Nach der Pause dauerte es nur zwei Minuten bis Kerstin Garefrekes das 2:1 für Frankfurt erzielte. Zwar konnte Sarholz den Ball halten, aber sie befand sich zu diesem Zeitpunkt hinter der Torlinie. Nur 15 Minuten später gab es ein Tor auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß von Jennifer Zietz landete der Ball im Netz, aber Schiedsrichterin Christina Jaworek gab ihn wegen Stürmerfouls an Nadine Angerer nicht. Eine umstrittene Szene. Dass der Frankfurter  Nationalspielerin Birgit Prinz an diesem Tag kein Abschluss gelingen sollte, zeigte die nächste Szene. Torhüterin Anna Felicitas Sarholz wollte einen Frankfurter Angriff abwehren, indem sie weit aus dem Tor hinauslief. Dies nutzte Prinz und stand völlig frei vor dem gegnerischen Tor, aber der Ball ging knapp vorbei.
Das 2:1 reichte den Frankfurterinnen am Ende, um zum achten Mal den DFB-Pokal entgegenzunehmen.

Mit einem umfangreichen Rahmenprogramm hatte Köln auch in diesem Jahr wieder für viel Abwechslung der Zuschauer gesorgt. Trotz des früheren Termins, der wegen der WM notwendig wurde, und schlechterem Wetter als im Vorjahr, kamen über 20.000 Zuschauer zum Endspiel des DFB-Pokals der Frauen.
Eine Analyse wird ergeben, ob Köln Austragungsort des Finales bleiben wird. 

Aufstellungen:
Frankfurt: Nadine Angerer - Alexandra Krieger, Ariane Hingst, Gina Lewandowksi, Meike Weber - Kerstin Garefrekes, Sandra Simsek, Melanie Behringer (81. Jessica Landström) - Dzsenifer Maroszan, Svenja Huth (61. Conny Pohlers) - Birgit Prinz
Trainer: Sven Kahlert

Potsdam: Anna Felicitas Sarholz - Inka Wesely (62. Monique Kerschowski), Babett Peter, Josephine Henning - Bianca Schmidt, Viola Odebrecht, Jennifer Zietz, Tabea Kemme (46. Isabel Kerschowski) - Yuki Nagasato (81. Natasa  Andonova), Fatmire "Lira" Bajramaj, Anja Mittag
Trainer: Bernd Schröder  



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