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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Deutsche Handballer erreichen vorzeitig das Achtelfinale

Dienstag, 17. Januar 2017

Nach einem 35:14 Sieg gegen Chile konnten die Bad Boys auch ihr Spiel gegen Saudi Arabien mit 38:24 für sich entscheiden. Damit haben sie das dritte Spiel gewonnen und sind vorzeitig ins Achtelfinale eingezogen.

Im Spiel gegen Chile waren erneut 5000 Zuschauer anwesend. Die Chilenen hatten keine große Chance. Diesmal stand Andreas Wolf (THW Kiel) im deutschen Tor. Bis zur Halbzeit stand es 17:6 und auch danach konnten sie nur noch 8 Tore erzielen. Insgesamt zeigte Wolf 16 Paraden, zwei Glanzparaden in Unterzahl vor der Pause. Deutschland musste in der zweiten Halbzeit nach einer Verletzung auf den Berliner Paul Drux verzichten.

Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar) erzielte acht und der Kieler Rune Dahmke sieben Tore. Die beiden Gummersbacher Julius Kühn (4 Tore) und Simon Ernst (3 Tore) waren ebenfalls an diesem Erfolg beteiligt.

Dritter Sieg
Gegen Saudi Arabien musste Trainer Dagur Sigurdsson auf Paul Drux (Blessur am Fußgelenk) verzichten. In dieser Partie stand Silvio Heinevetter (Füchse Berlin) zu Beginn im Tor. Wirklich gefährlich waren die Gegner nicht, obwohl Mohammed Alabas alleine im ersten Durchgang vier von sechs Toren erzielen konnte.  Der erste Durchgang war sehr torreich. Nach 22 Minuten wurde Silvio Heinevetter gegen Andreas Wolf ausgetauscht. Bis zur Halbzeit stand es 21:13.

Im zweiten Durchgang hatte Sigurdsson den Kieler Rune Dahmke und den in Polen spielenden Tobias Reichmann für Uwe Gensheimer (Paris St. Germain)  und Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) eingesetzt. Insgesamt rotierte der Bundestrainer viel. Auf beiden Seiten gelang es den Torhütern mit Paraden Würfe zu entschärfen. Deutschland führte weiterhin und baute die Führung auch aus. Dann, zwei Minuten vor Spielende, wehrte Andreas Wolf einen Wurf von Abu Alrahi etwas zu akrobatisch ab. Dabei landete er unglücklich auf dem Boden und prellte sich die Hüfte. Für ihn kam erneut Heinevetter ins Spiel.

Heinevetter zeigte insgesamt 2 Paraden, Wolf kam auf 7. Steffen Fäth (Füchse Berlin) erzielte sechs Tore. Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) und Julius Kühn (VfL Gummersbach) waren mit je fünf Toren am 38:24 Erfolg der Bad Boys beteiligt.

Die letzten beiden Spiel der Gruppenphase
Nun geht es nur noch um den Tabellenstand der Gruppe C, der für ein spätes Aufeinandertreffen mit Dänemark und Gastgeber Frankreich von Bedeutung ist. Am Mittwoch heißt der Gegner Weißrussland und am Freitag findet das Topduell gegen Kroatien statt.  

Aufstellung gegen Saudi Arabien
Heinevetter (1.-22., 59.-60.), Wolff (22.-59.); Gensheimer (4/4), Lemke, Wiencek (2), Reichmann (2), Fäth (6), Groetzki (5), Häfner (5), Dahmke (1), Kühn (5), Ernst (1), Pieczkowski (4), Kohlbacher (3).



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