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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Deutsche Handballer gehen ungeschlagen ins Halbfinale

Donnerstag, 24. Januar 2019

Das letzte Spiel der Hauptrunde in Köln hat das DHB-Team mit 31:30 gegen Spanien für sich entschieden. Damit verlässt es nun als Gruppenerster Köln in Richtung Hamburg und trifft dort im Halbfinale auf Norwegen.

Erneut war die Lanxess Arena in Köln mit 19.250 Zuschauern ausverkauft. In Anwesenheit von NRW- Ministerpräsident Armin Laschet sahen sie sich die letzte Partie in Nordrhein-Westfalen an. Drei Spiele waren ausverkauft, drei Spiele wurden gewonnen und die Zuschauer haben das DHB-Team nach Kräften unterstützt. Das war Werbung für den Austragungsort Nordrhein-Westfalen, Köln und die Lanxess Arena.

In dieser Partie ging es nicht mehr um den Einzug ins Halbfinale. Für Deutschland ging es nur noch um den Tabellenplatz in der Gruppe A. Spanien hatte keine Chance mehr auf den Einzug in Halbfinale. Dennoch zeigten beide Teams gute Leistungen. Für den verletzten Martin Strobel wurde Tim Suton (TBV Lemgo Lippe) nachnominiert. Damit stand nun auch ein Spieler aus einem NRW-Verein im National-Kader und er führte sich mit vier Toren gut ein. Darunter eines, das er im Fall erzielte. Ansonsten bekamen auch mehr Spieler Zeit auf der Platte, die ansonsten weniger Spielanteile hatten. Torhüter Silvio Heinevetter stand 40 Minuten im Kasten und zeigte einige sehr gute Paraden. Fabian Böhm, the Man of the Match, kam auf fünf Tore. Zwei Tore gelangen auch dem bis dahin so glücklos agierenden Patrick Groetzki. Nachdem Uwe Gensheimer gleich zu Beginn für ein spektakuläres Tor gesorgt hatte, kam für ihn dann Matthias Musche ins Spiel und sorgte für drei Tore und einen verwandelten Siebenmeter. Auf spanischer Seite gab es einen Siebenmeterschützen, der immer traf:  Ferran Solé überwand Wolff und Heinevetter, die beide chancenlos waren.

Großer Teamgeist

Das aktuelle Nationalteam ist zu einem Team zusammengewachsen. Bundestrainer Christian Prokop freut sich über diese Entwicklung. Wie stark dieser Teamgeist ist zeigte zum einen Silvio Heinevetter, der ohne Murren hinter Andreas Wolff zurücktrat.  Zum anderen schickte Martin Strobel nach der OP noch vom Krankenbett aus eine motivierende Grußbotschaft an sein Team. Schon einmal hatte Teamgeist zu einem ganz großen Erfolg geführt. Die Weltmeister von 2007 kamen in der Halbzeitpause zurück an den Ort ihres großem Erfolges, darunter Kapitän Markus Baur, Blacky Schwarzer, Henning Fritz, Pascal Hens, Dominik Klein und Ex-Bundestrainer Heiner Brand. Teamgeist wird auch im Spiel gegen Norwegen gebraucht, die ebenfalls über einen solchen verfügen. Dazu kommt ihr Superstar Sander Sagosen, der nach Aussage von Prokop sehr torgefährlich sei und clevere Entscheidungen trifft.

Dominik Klein stimmte in Köln am letzten Abend den Höhner-Hit "Viva Colonia" an, den die knapp 20.000 Zuschauer begeistert mitsangen. Vielleicht kann er in Hamburg „Wenn nicht jetzt, wann dann“ anstimmen. Es führt nur ein Sieg über Norwegen ins Finale im dänischen Herning. 



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