Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Deutsches Eishockeyteam – Sieg und Niederlage in Sotschi

Samstag, 07. April 2018

Nach einer 1:4 Niederlage im ersten Spiel im Rahmen der Euro Hockey Challenge gegen Russland gelang Deutschland im zweiten Spiel ein 4:3-Sieg nach Verlängerung.

Da die Olympia-Teilnehmer teilweise noch in den Playoffs der Deutschen Eishockeyliga stehen und ihr Kapitän Christian Ehrhoff seine Schlittschuhe an den Nagel hing, ging Bundestrainer Marco Sturm mit einem runderneuerten Team auf die Russlandreise. Dort traf das DEB-Team auf ein ebenfalls neu formierte Team der Russen. Die stellten den Düsseldorfer Mathias Niederberger immer wieder vor große Herausforderungen und der zeigte sehr gute Paraden. Dennoch gelang es Artom Ilyenko (10., 33.) und Kirill Semyonov (23.) ihn zu überwinden. Nach dieser 2:0 Führung der Hausherren sorgte Pechvogel Simon Sezemsky, nach einer Hereingabe vor das deutsche Gehäuse, unabsichtlich per Schlittschuh für einen Treffer ins eigene Tor. Mit diesem 0:3 Rückstand ging es ins letzte Drittel. Da gelang Marc Michaelis der erste Treffer für das DEB-Team. Doch Alexei Bereglazov nutzte eine Überzahl noch zum 4:1. Nach dieser Partie wurde Mathias Niederberger zum besten Spieler gekürt.

Die Mini-Sensation
In diesem Spiel feierte Dustin Strahlmeier von den Schwenninger Wild Wings seine Premiere im deutschen Tor. Schon in der 4. Minute war er gegen den Schuss von  Alexander Khokhlachyovs machtlos. Doch vier Minuten später hatte Marc Michaelis den Ausgleich erzielt. Noch bevor das Drittel zu Ende war, zog Deutschland eine Strafe und musste in Unterzahl in den Mittelabschnitt starten. Das nutzte Alexander Dergachyov zur erneuten russischen Führung. Und wieder hatte ein deutscher Spieler Pech. Mirko Höfflin fälschte den Puck nach einem Blockversuch unglücklich mit der Hand ins eigene Netz zum beim 1:3 ab. Doch dann gelang Simon Sezemsky in seinem zweiten Länderspiel sein erstes Tor im Nationaltrikot und es stand 2:3 (46.). Als dann auch noch Maxi Kammerer das 3:3 ins Netz setze, waren wieder alle Chancen da. Die kleine Sensation war perfekt, als der Düsseldorfer Bernhard Ebner in der Verlängerung den Puck zum 4:3 Endstand (64.) ins Netz brachte.

Deutschland: Strahlmeier (Niederberger) – Zerressen, Daschner; Michaelis, Höfflin, Uvira – Bender, Brückner; Krämmer, Loibl, Elsner – Ebner, Sezemsky; Holzmann, Danner, Schmölz – Nowak, Wagner; Kammerer, Hafenrichter



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