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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Deutsches "Team Sotschi" gewinnt seine Spiele im Ruhrgebiet

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Deutschland und Russland schickten am 13. und 14. Dezember 2011 die jungen Wilden aufs Eis. In Essen und Duisburg spielten die so genannten Top Teams Sotschi gegeneinander.

Das Ruhrgebiet tut der deutschen Eishockeynationalmannschaft gut. Man denke an das Auftaktspiel der Eishockey-WM 2010 in Gelsenkirchen, als das damalige Krupp-Team in der Schalker Arena mit 2:1 gegen die USA gewann. Diesmal standen sich die Perspektivkader für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi gegenüber. Das deutsche Team bestand aus jungen Spielern, die zum größten Teil bereits internationale Erfahrung in der Nationalmannschaft vorweisen können.

Internationales Eishockey in Essen
Am Dienstag, 13. Dezember trat das junge Team von Bundestrainer Jakob Kölliker in Essen gegen Russland an. Bereits nach vier Minuten ging die "Sbornaja" in Führung. Doch Frank Mauer konnte bereits in der 6. Minute ausgleichen. Mit einer erneuten Führung der Russen ging es dann in den Mittelabschnitt. Dort gelang Jerome Flaake in Überzahl das 2:2. Und im Schlussdrittel traf Matthias Plachta ebenfalls in Überzahl zur 3:2 Führung. Doch das junge russische Team konnte noch in der 59. Spielminute ausgleichen. Nach der torlosen Nachspielzeit musste Penalty entscheiden. Hier konnte Garret Festerling mit seinem Treffer das 4:3 für die deutsche Nationalmannschaft ins Netz setzen.

Ein weiterer Sieg in Duisburg
Auch im zweiten Spiel konnte das Top Team Sotschi überzeugen. Diesmal sollte dem russischen Team nur ein einziges Tor gelingen. Im ersten Drittel brachte Tim Schüle Deutschland in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Doch die "Sbornaja" erzielte im Mittelabschnitt den Ausgleich. Noch vor der letzten Pause traf  Kristopher Sparre zum 2:1. Und im Schlussabschnitt erzielten Matthias Plachta und Garret Festerling mit einem Doppelschlag das 4:1-Endergebnis. Bundestrainer Jakob Koelliker sagte nach dem Spiel: "Wir hatten hier Gelegenheit die jungen Spieler zu testen. Es waren zwei Spiele auf hohem Niveau. Die russische Mannschaft hat uns sehr gefordert. Wir konnten im Vergleich zu gestern heute einiges besser machen. Wir haben die nötigen Schlüsse gezogen und die Spieler haben das sehr gut umgesetzt. Ich bin froh, dass wir eine so tolle Gruppe haben."

Das war der deutsche Kader:
Tor: Niklas Treutle (Hamburg Freezers), Patrick Ehelechner (Th. Sabo Ice Tigers)
Verteidigung: Sinan Akdag (Krefeld Pinguine), Thorsten Ankert (Kölner Haie), Jens Baxmann, Konstantin Braun (beide Eisbären Berlin), Benedikt Brückner (Straubing Tigers), Florian Kettemer (Adler Mannheim), Marco Nowak (DEG Metro Stars), Florian Ondruschka (Straubing Tigers), Tim Schüle (Straubing Tigers)
Sturm: Laurin Braun (Eisbären Berlin), Martin Buchwieser (EHC München), Garret Festerling, Jerome Flaake (beide Hamburg Freezers), Patrick Hager (Krefeld Pinguine), Frank Mauer (Adler Mannheim), Alexander Oblinger (Th. Sabo Ice Tigers), Daniel Pietta (Krefeld Pinguine), Matthias Plachta (Adler Mannheim), Sandro Schönberger (Straubing Tigers) Kristopher Sparre (ERC Ingolstadt), Daniel Weiß (Eisbären Berlin), David Wolf (Hamburg Freezers)



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