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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Deutsches Tischtennisteam holt in Ostrave Gold

Donnerstag, 16. September 2010

Die DTTB-Herren wurden zum vierten Mal in Folge Tischtennis-Europameister. Im letzten Spiel besiegten sie das Team Weißrussland mit 3:0.

Am Abend des 15. September 2010, gab es für das DTTB-Team einiges zu feiern.
Timo Boll holte seinen elften EM-Titel und zog damit in der ewigen EM-Bestenliste mit Schwedens Tischtennislegende Jan-Ove Waldner gleich. Für Jörg Roßkopf war es der krönende Abschluss seiner EM-Premiere als Bundestrainer der Herren. Der Rekordnationalspieler hatte seine Karriere als aktiver Spieler erst im April 2010 beendet. Und das deutsche Team gewann zum vierten Mal in Folge den Titel.

Das Finale gegen Weißrussland

Für das Finale musste Roßkopf erst eine Umbesetzung vornehmen. Dimitrij Ovtcharov hatte sich in seinem Spiel am Vortag verletzt. Eine eingehende  Untersuchung ergab einen Anriss der Peronealsehne im linken Fußgelenk. Damit fiel er für das Finale aus. Patrick Baum erhielt nun seinen zweiten Einsatz in dieser Europameisterschaft. Damit standen nun drei Spieler der Borussia Düsseldorf im Finale.

Christian Süß begann gegen World Cup Gewinner Vladimir Samsonov. Diese Herausforderung meisterte der junge Spieler sehr gut. Nach dem fünften Satz musste sich die Nr. 7 der Weltrangliste geschlagen geben. Christian Süß hatte Deutschland in Führung gebracht.

Timo Boll trat im zweiten Spiel des Abends gegen Evgueni Chtchetinine an. Nach vier Sätzen war das Spiel gewonnen, indem lediglich der dritte Satz an den Weißrussen ging.

Das letzte Einzel bestritt Patrick Baum gegen Pavel Platonov. Nach fünf Sätzen und einem verwandelten Matchball hatte das deutsche Team Grund zum Jubeln.

Viel Zeit zum Feiern blieb allerdings nicht, denn schon am 16. September geht es mit den Einzel und Doppelwettbewerben weiter.


Das Finale gegen Weißrussland in Zahlen:
Christian Süß - Vladimir Samsonov 3:2 (-7, 8, -8, 8, 8)
Timo Boll - Evgueni Chtchetinine 3:1 (4, 3, -6, 4)  
Patrick Baum - Pavel Platonov 3:2 (1, 5, -5, -5, 5)
 



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