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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Deutschland beendet die Eishockey-Weltmeisterschaft auf dem vierten Platz

Sonntag, 23. Mai 2010

Nur 22 Stunden nach dem großen Spiel gegen Russland traf die deutsche Eishockeynationalmannschaft am Pfingstsonntag im "kleinen" Finale auf das schwedische Team.

Eine Medaille haben die deutschen Eishockeykünstler nicht gewonnen, aber ihnen wurde im Anschluss an das Spiel die Ehre zuteil, die ihnen gebührte. Ein Team aus Schweden lag den deutschen Mannschaften noch nie. So auch am Sonntagnachmittag. Im Tor stand erneut Dennis Endras, der sich wieder als großartiger Torhüter präsentierte. Die defensiv stark spielenden Schweden lassen ihren Gegnern nur wenig Chancen, und wenn man eine solche erhält, sollte man sie möglichst zum Abschluss bringen. Aber dies wollte dem DEB-Team nur 22 Stunden nach dem kräftezehrenden Russlandspiel nicht mehr gelingen. So auch in der 3. Spielminute. Nachdem Felix Schütz (Portland Pirates/AHL) seine Chance nicht nutzen konnte, schoss Magnus Paajarvi Svensson die Schweden in Führung. Aber trotz aller Müdigkeit gab das DEB-Team nicht auf. Daniel Kreutzer (DEG Metro Stars) und Alexander Barta (Hamburg Freezers) schafften sich in der 37. Minute den nötigen Freiraum. Nachdem der erste Schuss vom schwedischen Torhüter Jonas Gustavsson abgewehrt wurde, ging Alexander Barta dem Puck nach und setzte ihn kaltschnäuzig und überlegt zum Ausgleich ins Netz. Dennis Endras zeichnete sich in der Folge durch zahlreiche Paraden aus und hielt damit sein Team im Spiel. Er musste sich erst in der 44. Minute geschlagen geben und den Schuss von Jonas Andersson ins Netz lassen. Gut eine Minute vor Spielende nahm Uwe Krupp Endras aus dem Tor, aber auch der sechste Feldspieler brachte nicht den erhofften Ausgleich. Dafür erzielte Andersson noch den dritten Treffer für Schweden ins leere Tor. Für viel Unverständnis sorgte in der letzten Sekunde vor Spielende eine Auszeit seitens Schwedens. Bengt-Åke Gustavsson reagierte damit auf die vielen negativen Schlagzeilen, die seine Auszeit im Spiel gegen Tschechien zur Folge hatte. Für dieses Spiel war es unerheblich. Schweden gewann mit 3:1 die Bronze-Medaille.

Die deutsche Eishockeynationalmannschaft hat diese Weltmeisterschaft auf dem vierten Platz abgeschlossen und eine fantastische Turnierleistung gezeigt. Für diese Leistung wurde die Mannschaft und das gesamte Team um Bundestrainer Uwe Krupp von Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters geehrt. Die Ehrung fand am Kölner Stadthaus vor der Lanxess Arena statt. Dort hatten sich nach dem Nachmittagsspiel viele deutsche, aber auch schwedische Fans, versammelt und auch die Fans der beiden Finalmannschaften sahen sich die Feier eine Weile an, bevor sie in die Arena eilten. Während draußen noch die deutsche Nationalmannschaft gefeiert wurde, begann in der Arena ein Finalspiel, das das Herz eines jeden Eishockeyfans höher schlagen ließ.



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