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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Deutschland Cup zieht nach Krefeld

Samstag, 03. Februar 2018

Der Deutschland Cup zieht von Augsburg ab 2018 in den König-Palast in Krefeld. Damit kehrt der Deutsche Eishockey Bund (DEB) im 55. Jahr seines Bestehens an den Ort seiner Gründung zurück.

Zunächst ist diese Partnerschaft zwischen dem DEB und der Seidenweberhaus GmbH, der Betreibergesellschaft des König-Palastes auf drei Jahre ausgelegt. „Krefeld ist einer der traditionsreichsten Standorte im Deutschen Eishockey und verfügt wie Vorgänger Augsburg über ein großes Einzugsgebiet mit vielen begeisterten Eishockeyfans", sagt DEB-Präsident Franz Reindl. „Die Bedingungen im und um den König-Palast sind zudem ideal, um dieses Turnier mit seinem großen internationalem Renommee auszutragen, das für das deutsche Eishockey einen Leuchtturm-Charakter hat."

Nach Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen wird der Deutschland Cup damit erstmals in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Das Rheinland und die Eishockey-Städte im Ruhrgebiet waren bisher zwar schon des Öfteren Schauplatz einiger WM-Turniere sowie hochkarätig besetzter Länderspiele, doch für die kommenden drei Jahre dürfen sich die eishockeybegeisterten Fans nun endlich auch auf den traditionsreichen Deutschland Cup freuen. „Die Fans in der Region haben uns bei den großen Turnieren und vor allem im letzten Jahr bei der Heim-WM in Köln immer super unterstützt und verdient, dass die Nationalmannschaft öfter dort spielt. Dem trägt das Turnier Rechnung, das für unsere Mannschaft immer einen sehr hohen Stellenwert besitzt", sagt Bundestrainer Marco Sturm.

"Der Eissport gehört zu Krefelds DNA: Seit mehr als 80 Jahren spielt er als Leistungs- und Breitensport eine große Rolle in unserer Stadt. Der Deutschland-Cup gibt uns die Chance, Krefeld in den nächsten drei Jahren national und international noch stärker auf die Landkarte zu bringen. Wir wollen zeigen, was wir organisatorisch und atmosphärisch auf die Beine stellen können - und wir werden gute Gastgeber sein", so Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer.

„Seit dem 1. Länderspiel im König-Palast 2007 stehen wir im ständigen Austausch mit dem DEB und freuen uns ganz besonders, dass es nun gelungen ist, den Deutschland Cup für die nächsten drei Jahre nach Krefeld zu holen. Wir sind sehr stolz, dass wir als Ausrichter das hochkarätige 4-Nationen-Turnier organisieren dürfen. Für den Eishockey-Standort Krefeld ist dieses Sportereignis ein Aushängeschild und wir werden gemeinsam mit dem Deutschen Eishockey-Bund, den Krefeld Pinguinen und der Stadt Krefeld diese große Möglichkeit nutzen, den guten Ruf Krefelds als Sportstadt und wichtigen Eishockeystandort weiter zu festigen“, verspricht Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH.

Krefeld Pinguine

Für die Pinguine läuft die aktuelle Eishockeysaison nicht gut. Kurz vor Ende der Hauptrunde belegen sie den 13. von 14 Tabellenplätzen. Die Teilnahme an den Playoffs ist nicht mehr möglich. Einige Spieler werden die Krefeld Pinguine verlassen. Stürmer Martin Schymainski und Verteidiger Maximilian Faber werden sie schon für die verbleibende Spielzeit 2017/18 verlassen. Die Stürmer Daniel Pietta, Marcel Müller und der Norweger Mathias Trettenes werden ebenfalls die Saison nicht bei den Krefeld Pinguinen beenden. Pietta und Müller gehen nach Schweden zu Leksands IF. Der norwegische Nationalspieler Trettenes spielt ab Samstag für den norwegischen Erstligisten Stavanger Oilers und nimmt auch für sein Heimatland an den Olympischen Spielen in Südkorea teil.

Die vorzeitige Entlassung dieser Spieler wird sich auf die letzten drei Spiele und damit vielleicht auch auf die Platzierungen der Playoff Kandidaten auswirken. Weiterhin gibt es noch keine Einigung zwischen den Krefeld Pinguinen und der Seidenweberhaus GmbH über den neuen Mietvertrag zur Nutzung des König-Palast für die Spiele in der Deutschen Eishockey-Liga.

Zitatquelle: DEB



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