Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DFB-Frauen nach Sieg Gruppenerste

Mittwoch, 26. Juli 2017

Mit einem 2:0 Sieg nach zwei Elfmetern gegen Russland hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft die Gruppenphase beendet und ist ins Viertelfinale eingezogen. Dort trifft sie am Samstag auf Dänemark.

Nach den Schwedinnen zogen nun auch die deutschen Nationalspielerinnen ins Viertelfinale ein. Mit den Toren von Babett Peter (10.) und Dzsenifer Marozán (56.), beide nach Foulelfmetern, und einer gleichzeitigen 2:3 Niederlage der Schwedinnen gegen Italien beendeten sie die Gruppenphase auf dem ersten Platz.

Start mit veränderter Mannschaft

Bundestrainerin Steffi Jones hatte ihre Startelf gleich auf vier Positionen gegenüber der Aufstellung gegen Italien verändert. Anna Blässe, Lena Goeßling (beide Wolfsburg), Carolin Simon (Freiburg) und Sara Doorsoun (Essen) kamen für Leonie Maier, Josephine Henning, Isabell Kerschowski und die Essenerin Linda Dallmann, die auf der Bank Platz nahmen. Für die gebürtige Bielefelderin Lena Gößling war dies der erste Auftritt im Nationaltrikot seit 10 Monaten.

Schon nach nur einer Minute hatte Mandy Islacker (München) den Ball ins Tor gesetzt, aber wegen ihrer Abseitsposition bei Ballannahme zählte die Führung nicht. Die DFB-Elf blieb dominant. Nachdem ein Foul an Anja Mittag (Rosengard) ungeahndet blieb, gab es drei Minuten später, nach einen Gerangel vor dem russischen Tor, einen Elfmeter für Deutschland. Babett Peter (Wolfsburg) verwandelte zum 1:0. Das DFB-Team blieb weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, aber im Abschluss glücklos. Als in der 45. Minute Anja Mittag auf 2:0 erhöhte, wurde wieder auf Abseits entschieden.

Das Tor zur Tabellenführung

Nach dem Seitenwechsel stand Hasret Kayikci (Freiburg) für Islander auf dem Spielfeld. Die Russinnen konnten sich nur mit rustikalem Spiel gegen die deutsche Mannschaft behaupten. Das führte dann in der 55. Minute zu einem Foul an Sara Däbritz (München), das mit einem weiteren Elfmeter geahndet wurde. Kapitänin Dzsenifer Marozsán verwandelte ihn mit einem Schuss ins rechte Eck. Diese 2:0 Führung blieb trotz weiteren Chancen bis zum Abpfiff bestehen.

Als Gruppenerste der Gruppe B treffen die deutschen Frauen nun auf den Tabellenzweiten der Gruppe A Dänemark. Die Niederlande empfangen Schweden. Die weiteren Viertelfinalpaarungen werden noch ausgespielt.

Aufstellungen

Russland: Scherbak – Ziyastinova, Makarenko (28. Morozova) , Kozhnikova, Solodkaya – Morozova - Sochneva - Smirnova (46. Federova), Cholovyaga, Chemomyrdina (63. Karpova ) - Danilova

Deutschland: Schult – Blässe, Goeßling, Peter, Simon – Demann – Doorsoun-Khajeh, Däbritz (68. Magull) - Marozán – Mittag (75. Kemme), Islacker (46. Kayikci)





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