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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DFB-Team bereit für das Achtelfinale

Donnerstag, 23. Juni 2016

Mit einem stark verbesserten Auftritt gelang der Mannschaft ein 1:0 Sieg gegen Nordirland. Das entscheidende Tor schoss Mario Gómez in der 29. Spielminute.

Bundestrainer Joachim Löw hatte die Startelf auf zwei Positionen verändert. Für Benedikt Höwedes verteidigte Joshua Kimmich auf der rechten Seite. Mario Gómez kam für Julian Draxler ins Spiel.

Im Spiel Portugal gegen Nordirland hatte sich Cristiano Ronaldo über das „Nicht“spielen der Nordiren geärgert. So begann auch diese Partie. Die Nordiren standen mit den meisten Feldspielern am eigenen Strafraum. Doch Joachim Löw schien die richtige Taktik gegen dieses Team gefunden zu haben. Als das DFB-Team schon früh eine Lücke fand, bediente Joshua Kimmich seinen Vereinskollegen Thomas Müller, der jedoch frei stehend am nordirischen Keeper Michael McGovern (8.) scheiterte. Dies passierte auch kurz darauf Mesut Ozil. Mario Götzes Schuss wurde geblockt. Thomas Müller vergab auch weitere Chancen. Es scheint so, als wenn er bei Europameisterschaften nicht treffen könne. Doch auch Nordirland kam zu einer Chance. In der 26. Minute gelang Jamie Ward der erste Schuss aufs Tor. In der 29. Minute setzte Ozil Müller erneut in Szene, der dann ganz uneigennützig auf den besser positionierten Gómez abgab. Mario Gómez setzte den Ball geschickt ins Tor. Bis zur Halbzeitpause hatte Deutschland noch weitere Chancen, aber sie wurden nicht verwertet.

Abschluss als Tabellenerster
Nach vielen Negativschlagzeilen von einzelnen Fangruppierungen muss man das Verhallten der nordirischen Fans hervorheben. Ihr Team lag in Rückstand, dennoch ließen sie in ihrem Unterstützungsgesang nicht nach. Auch nicht, als Mario Götze nach der Pause versuchte auf 2:0 zu erhöhen. Doch wie auch Müller, was Götze glücklos. Für ihn kam in der 55. Minute André Schürrle, der auch sofort den Ball an einen Nordiren verlor. Die gaben nicht auf, wurden allerdings auch nicht wirklich gefährlich. Das lag an der guten deutschen Verteidigung. Erst in der 61. Minute gelang Jonny Evans ein Kopfall nach einer Ecke. In diesen Standardsituationen sind sie gefährlich, doch Löw hatte eine Lösung gegen die groß gewachsenen nordirischen Spieler. In der 69. Minute wurde Bastian Schweinsteiger für Sami Khedira eingewechselt. Damit kam er insgesamt 15. Mal in einem EM-Spiel zum Einsatz und löste damit WM-Kapitän Philipp Lahm (14) an der Spitze ab und ist nun deutscher EM-Rekordspieler. In der 76. Minute musste Jérome Boateng angeschlagen das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Benedikt Höwedes.

Obwohl das DFB-Team nun das Tempo herunterschraubte, blieb es beim 1:0.

Mit der Aufstellung von Joshua Kimmich und seinem unermüdlichen Einsatz sowie der Einsatz von Beginn an von Mario Gómez hat sich als sehr gut erwiesen. Das DFB-Team zeigte sein bisher bestes Spiel. Nun kann an der Chancenverwertung gearbeitet werden. Sowohl auf dem Spielfeld als auch auf den Rängen war es ein sehr faires Spiel.

Am Sonntag geht es in Lille in der Ko-Runde gegen die Slowakei weiter.

Aufstellung: Neuer - Kimmich, Boateng (76. Höwedes), Hummels, Hector - Khedira (69. Schweinsteiger), Kroos - Götze (55. Schürrle), Özil, Müller - Gomez

Weitere Ergebnisse mit NRW-Beteiligung:

18. Juni
Island - Ungarn 1:1

19. Juni
Rumänien – Albanien 0:1
Schweiz
– Frankreich 0:0

20.06.
Russland
– Wales 0:3
Slowakei
– England 0:0

21.06.
Ukraine – Polen 0:1
Tschechische Republik – Türkei 0:2
Kroatien
– Spanien 2:1

22.06.
Island – Österreich 2:1
Ungarn –
Portugal 3:3


Tabellenstand

Gruppe A
Frankreich 7
Schweiz
5
Albanien
3 (ausgeschieden)
Rumänien 1 (ausgeschieden)

Gruppe B
Wales 6
England 5
Slowakei
4
Russland 1 (ausgeschieden)

Gruppe C
Deutschland
7
Polen
7
Nordirland 3
Ukraine 0 (ausgeschieden)

Gruppe D
Kroatien
7
Spanien 6
Türkei
3 (ausgeschieden)
Tschechische Republik 1 (ausgeschieden)

Gruppe E
Italien 6
Belgien 6
Republik Irland 4
Schweden 1 (ausgeschieden)

Gruppe F
Ungarn
5
Island 5
Portugal 3
Österreich 1 (ausgeschieden)

 

Die Achtelfinalpaarungen:

25. Juni
15 Uhr: Schweiz – Polen, 18 Uhr: Wales – Nordirland, 21 Uhr: Kroatien – Portugal

26. Juni
15 Uhr: Frankreich – Republik Irland, 18 Uhr: Deutschland - Slowakei,
21 Uhr: Ungarn – Belgien

27. Juni
18:00 Uhr : Italien – Spanien, 21 Uhr: England – Island



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