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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DHB-Team beendet WM ohne Medaille

Montag, 28. Januar 2019

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kam bei der Handball-WM nicht über den vierten Platz hinaus. Frankreich gewann in letzter Sekunde mit 26:25 und sichert sich so die Bronzemedaille. Den Siegtreffer erzielte Nikola Karabatic.

Die Enttäuschung war riesengroß, aber die Niederlage war nicht unverdient. Sie hatten eine Führung verspielt und im letzten Angriff einen fatalen Fehlpass gespielt. Dennoch konnte das DHB-Team mit der Gesamtleistung zufrieden sein. Sie beendeten die Heim-WM als eine der vier besten Handballnationen.

Ein enges Spiel

Wie schon im Qualifikationsspiel gegen Frankreich (25:25) entwickelte sich auch diese Partie sehr ausgeglichen. Man merkte beiden Teams die hohe Belastung der letzten Spieltage an. Uwe Gensheimer zeigte dennoch mal wieder seine Klasse und brachte sein Team mit 9:6 in Führung. Doch Frankreich kämpfte weiter und kam in der 24. Minute auf 9:9 heran. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das deutsche Team seit der 15. Minute nicht mehr getroffen. Bundestrainer Christian Prokop nahm eine Auszeit. Kurz darauf gelang es Patrick Wiencek, den Ball ins französische Tor zu setzen. Das erste von zwei Toren des Abwehrspielers. Uwe Gensheimer traf wieder und Andreas Wolff konnte mir seinen Paraden glänzen. Mit einer komfortablen 13:9-Führung ging es in die zweite Halbzeit. 

Im zweiten Teil der Partie verspielte das Prokop-Team dann sehr schnell diese Führung. Zunächst konnte Frankreich eine Matchstrafe gegen Patrick Wiencek nutzen und kam auf 12:13 heran. Der umstrittene zusätzliche Feldspieler und das damit leere Tor wurde auch diesmal dem deutschen Team zum Verhängnis. So stand es plötzlich 16:18 für Deutschland. Bis zur 54. Minute hatten beide Teams wieder einen 22:22-Gleichstand erreicht und sie glichen in der Folge die Führung des jeweils anderen immer wieder aus. Dann erhielt Gensheimer eine Zeitstrafe und es wurde sehr spannend. Es waren noch 30 Sekunden zu spielen, Heinevetter hatte gerade einen Wurf von Abalo pariert und es gab einen Gegenzug vor dem französischen Tor. Wie Torhüter Andreas Wolff es später nannte gab Matthias Musche einen überhasteten „Harakiri-Wurf“ auf den gut bewachten Hendrik Pekeler ab. Auf der anderen Position stand Wiede völlig frei. Das ging gründlich daneben und in der letzten Sekunde gelang dann Nikola Karabatic, der bis dahin kaum in Erscheinung trat, der Bronzewurf zum 26:25.

Am Abend feierten die Dänen einen 31:22-Sieg gegen Norwegen. Damit haben die Co-Gastgeber dieser Handballweltmeisterschaft ihren ersten Titel gewonnen. 

Nach der WM

Die Teilnahme an einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio ist sicher. Das erste Spiel findet am 13. April in Halle/Westfalen gegen Polen statt.

Zuvor hat das DHB-Team am 9. März in Düsseldorf die Schweiz zu einem Länderspiel zu Gast.

Bereits am 7. Februar startet sowohl die Handball-Bundesliga als auch die französische LHN wieder. Damit haben die Nationalspieler kaum Pause zur Regeneration.

Der Spielplan der NRW-Vereine am 7. Februar (1. Bundesliga)

  • VfL Gummersbach – die Eulen Ludwigshafen
  • TBV Lemgo Lippe – Füchse Berlin
  • Rhein-Neckar Löwen – Bergischer HC
  • HC Erlangen – TSV GWD Minden
     

2. Liga (8. Februar)

  • TuSEM Essen – Dessau Rosslauer HV 06
  • TSV Bayer Dormagen – EHV Aue
  • TV Groß Wallstadt -  ASV Hamm Westfalen
  • VfL Eintracht Hagen – HC Elbflorenz 2006
  • VfL Lübeck-Schwartau – TuS Ferndorf
  • HSC 2000 Coburg – HV Rhein Vikings


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