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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DHB-Team spielt in Köln und Gummersbach

Mittwoch, 30. März 2016

Der amtierende Europameister wird am 2. April in Köln gegen Dänemark und am 3. April in Gummersbach gegen Österreich spielen. Die Spiele werden live übertragen: Deutschland Dänemark um 15:45 auf Sport1, Deutschland – Österreich um 15 Uhr auf dem ZDF.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson hatte für diese Spiele einen 18-köpfigen Kader nominiert. Darunter die Spieler des VfL Gummersbach Torhüter Carsten Lichtlein, Julius Kühn und Simon Ernst. Das letzte Länderspiel gegen Katar hatte das DHB-Team nach einem 32:17-Erfolg mit 24:26 verloren. Daher wollte der Bundestrainer sein Team in dieser wichtigen Woche optimal vorbereiten. Dafür besuchte das DHB-Team einen Lehrgang in Köln, der am Ostermontag, 28. März, begann.

Da es nun wegen einer Doppelbelegung in der Lanxess Arena zu einer Terminverschiebung vom 1. April auf den 2. April kam und das DHB-Team nun an zwei aufeinander folgenden Tagen die Spiele absolvieren wird, hat Sigurdsson reagiert und den Kader mit den Spielern Paul Drux (Füchse Berlin) und Evgeni Pevnov (VfL Gummersbach) vergrößert. Für diese beiden Spieler und ihre Fans eine schöne Überraschung. Sein Debüt bei dem Lehrgang und den Länderspielen gibt Nikolai Link, der am 2. April seinen 25. Geburtstag feiern wird.

Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:
Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Andreas Wolff (HSG Wetzlar), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Finn Lemke (SC Magdeburg), Tobias Reichmann (KS Vive Tauron Kielce/POL), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Steffen Fäth (HSG Wetzlar), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Michael Müller (MT Melsungen), Rune Dahmke (THW Kiel), Julius Kühn (VfL Gummersbach), Simon Ernst (VfL Gummersbach), Christian Dissinger (THW Kiel), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Nikolai Link (HC Erlangen,) sowie Paul Drux (Füchse Berlin) und Evgeni Pevnov (VfL Gummersbach)

Klärung des neuen Spieltermins
Da die Kölner Haie den Einzug ins Playoff-Halbfinale geschafft hatten, ist der 1. Heimspieltermin Freitag, der 1. April. Eine Verlegung dieses Termins war nicht möglich. So musste ein neuer Termin für die Handballnationalmannschaft gefunden werden. Am 29. März fand man in langen Gesprächen eine Lösung. Das Spiel konnte auf Samstag, den 2. April, 15:45 Uhr verschoben werden.

In einer gemeinsamen Presseerklärung gaben die Lanxess Arena und der Deutsche Handballbund folgendes bekannt: „Die sich daraus ergebende Doppelbelegung der Arena haben einzig und allein wir zu verantworten“, sagt Stefan Löcher, Geschäftsführer der LANXESS arena. „Wider Erwarten ist es uns trotz erheblicher Anstrengungen und unter Mithilfe der Kölner Haie nicht gelungen, den Freitagstermin für das Handball-Länderspiel zu realisieren. In der Vergangenheit wurden ähnliche terminliche Herausforderungen stets zur Zufriedenheit aller gelöst“, so Löcher weiter. „Wir sind insbesondere dem DHB und dem dänischen Verband dankbar, dass wir gemeinsam eine Lösung gefunden haben. Für die von Seiten der LANXESS arena verursachte Unruhe entschuldigen wir uns in aller Form.“ Der Deutsche Handballbund hat sich seit Montagabend aktiv in den Lösungsprozess eingebracht, um im Sinne aller Zuschauer und Partner eine schnellstmögliche Lösung zu finden. „Mit der kurzfristigen Verlegung des Länderspiels sind für unsere Fans leider erhebliche Unannehmlichkeiten verbunden. Der DHB bedauert dies“, sagt DHB-Generalsekretär Mark Schober. „Wir erwarten, dass die LANXESS arena als unser Vertragspartner alle Anstrengungen unternehmen wird, für eine reibungslose Abwicklung zu sorgen.”

Dank des Zusammenspiels können auch die Kölner Haie und der EHC RB München im gewohnten Rhythmus in die weiteren Playoffs gehen. „Wir haben großen Respekt vor der sportlichen Leistung der Kölner Haie, die wie unsere Bad Boys im Januar aus einer Außenseiterrolle überrascht haben“, sagt Schober. „Wir haben Verständnis für die sportliche Situation der Eishockeyclubs Kölner Haie und der EHC RB München und haben deshalb in fairen Gesprächen eine einvernehmliche Lösung gesucht und gefunden. Dieser Kompromiss ist für uns auch Geste des sportlichen Fairplay.“ Da auch der deutsche Fernsehsender Sport1 und der dänische Sender TV2 die Live-Übertragungen verlegen konnten, schien es gelöst zu sein.

Doch DHB-Vizepräsident Bob Hanning legte gegenüber der Deutschen Presseagentur nach: „Das ist für unsere Fans und Sponsoren nicht hinnehmbar. Ich bin bedient“, sagte Hanning verärgert der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Jugendteams hätten extra für das am Freitag geplante Spiel gegen Dänemark Busse bestellt, beklagte er: „Die Sponsoren konnten ihre gebuchte Reisen nicht antreten. Der Image-Schaden ist sehr groß.“ Und er legte nach: „Für mich kommt Köln bei der WM 2019 nicht als Spielort in Frage. Vielleicht fällt den Hallen-Betreibern kurzfristig ein, dass sie Tischtennis-Platten aufstellen müssen“, schimpfte er.



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