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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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DHB-Team verpasst Chance

Montag, 14. Januar 2019

Die deutschen Handballer haben gegen Russland unentschieden gespielt. Damit vergaben sie die Chance, sich mit einem weiteren Sieg frühzeitig für die Hauptrunde zu qualifizieren.

Das Team Russland hatte seinen Superstar Timur Dibirow in den Reihen und mit Sergei Gorpishin vom HC Erlangen einen Bundesligaprofi in der Startformation. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass das deutsche Team Dibirow nicht aus den Augen lassen sollte.

Zunächst ging Russland in Führung, doch dann gelang es dem Prokop-Team, über eine Zeit die Führung zu übernehmen. Das russische Team hielt dagegen und speziell die Spieler Sergei Kosorotow und Daniil Shishkarew standen im Fokus, aber Torhüter Andreas Wolff zeigt erneut einige gute Paraden. Das war auch nötig, denn das DHB-Team leistete sich im Angriff mit überhasteten Aktionen zu viele Fehler. Kapitän Uwe Gensheimer brachte sein Team mit 8:7 (17.) wieder in Führung. Seine Tore und auch seine verwandelten Siebenmeter sind immer wieder sehenswert. In der 26. Minute hatten die Russen wieder den Ausgleich erzielt. Nach diesem 10:10 kam Silvio Heinevetter ins Tor und sorgte dafür, dass Dibirow zum ersten Mal mit seinem Siebenmeterwurf scheiterte. Dann kam Fabian Wiede, der mit einem sehenswerten Rückhandpass Hendrik Pekeler anspielte, der den 12:10 Halbzeitstand herstellte. 

Nach dem Seitenwechsel sorgte Steffen Weinhold mit einem überragenden Wurf unter die Latte für die 15:11-Führung. Doch das deutsche Team spielte nicht konstant, so dass Prokop eine Auszeit nahm. Die Partie entwickelte sich immer mehr zu einem Krimi. Neben Andreas Wolff zeigte auch Russlands Keeper Viktor Kireev erstklassige Paraden. Doch Gensheimer fand auch diesmal wieder einen Weg und brachte sein Team mit einem spektakulären Dreher wieder auf drei Tore Vorsprung (17:14). Im weiteren Verlauf sprach alles für einen Sieg des DHB-Teams, denn Gensheimer verwandelte in der 58. Minute einen Siebenmeter zur 21:19-Führung. Doch dann gab das deutsche Nationalteam den Sieg aus der Hand. Patrick Wiencek zog in der Schlussphase eine Zeitstrafe. Dann führte ein fataler Fehlpass von Drux zum 21:21-Ausgleich und der Angriff verlor die Nerven. Fabian Böhm konnte dennoch auf 22:21 erhöhen, doch neun Sekunden vor dem Abpfiff stand es 22:22. Damit war die Chance auf einen vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde vertan.

Bereits am Dienstag muss das DHB-Team gegen Weltmeister Frankreich antreten und damit gegen den stärksten Gegner der Gruppe A. Um ins anvisierte Halbfinale zu gelangen, braucht das DHB-Team eigentlich einen Sieg gegen Frankreich.



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