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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Die Bob und Skeleton WM in Winterberg

Montag, 09. März 2015

Im Sommer 2011 wurden auch die FIBT Bob & Skeleton Weltmeisterschaften 2015 nach Winterberg vergeben. Sie fanden vom 23. Februar bis zum 8. März 2015 statt.

Sportministerin Ute Schäfer hatte gemeinsam mit dem Weltpräsidenten des Internationalen Bob und Skeleton-Verbandes Ivo Ferriani die Bob und Skeleton-Weltmeisterschaften 2015 in Winterberg eröffnet. "Diese Weltmeisterschaft ist nicht nur ein Highlight für das Sportland NRW, sondern auch für Deutschland insgesamt. Ich freue mich besonders, dass Winterberg nach 20 Jahren zum vierten Mal wieder eine Weltmeisterschaft ausrichtet."

Rund 300 Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 30 Nationen nahmen an der Bob und Skeleton-Weltmeisterschaft 2015 teil, darunter 42 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland (acht Skeleton, 34 Bob). Mit Annika Drazek und Erline Nolte im Damen-Bob, mit Thorsten Margis im Herren-Bob sowie mit Jacqueline Lölling im Damen-Skeleton kamen vier Starterinnen und Starter aus Nordrhein-Westfalen.

Nach den Vorläufen standen am 28. Februar die ersten Sieger fest. Erstmals startete die Europameisterin Anja Schneiderheinze als Pilotin zusammen mit Annika Drazek als Anschieberin. Nachdem drei von vier Läufen mit Bahnrekord und 0,43 Sekunden Vorsprung von den Siegerinnen Elana Meyers/Cherrelle Garrett gefahren wurden, sorgten Schneiderheinze/Drazek für einen Bahnrekord im vierten Lauf und gewannen die Silbermedaille.

Am 1. März konnte Bob-Pilot Francesco Friedrich mit Anschieber Torsten Margis seinen Titel verteidigen. Mit einem Vorsprung von 1,06 Sekunden und viermaliger Bestzeit ließen sie die Silbermediallengewinner hinter sich. Silber wurde gleich an zwei Teams vergeben: an die Letten Oskars Melbardis/Daumants Dreiskens und WM-Debütant Johannes Lochner mit Joshua Bluhm aus Deutschland.

In der Skeleton-Entscheidung gewannen am gleichen Tag Skeleton-Pilot Axel Jungk, die Bob-Athletinnen Cathleen Martini/Lisette Thöne, Skeleton-Pilotin Tina Hermann und die Bob-Athleten Francesco Friedrich/Martin Grothkopp mit einem Vorsprung von 0,44 Sekunden als Team GER 1 vor ihren Teamkollegen Christopher Grotheer, Anja Schneiderheinze/Franziska Bertels, Anja Huber-Selbach und Johannes Lochner/Gregor Bermbach Gold. Alexander Tretiakov, Alexandra Rodionova/Nadezhda Paleeva, Maria Orlova und Alexander Kasjanov/Ilvir Huzin gewannen Bronze und damit die erste Team-WM-Medaille für Russland.

Einen Tag zuvor war der russische Bob-Trainer Alexander Shcheglovsky in Winterberg verstorben. Seit 2007 war der 51 Jahre alte Shcheglovsky Mitglied des russischen Trainer-Teams und betreute die russische Bob-Mannschaft bei der WM in Winterberg. Das russische Team sprach sich dafür aus, im Sinne von Alexander Shcheglovsky weiter an der WM teilzunehmen.

Am 6. März konnte sich der lettische Skeleton-Pilot Martins Dukurs über seinen dritten WM-Titel freuen. Zweiter wurde Alexander Tretiakov aus Russland und Rang drei sicherte sich Tomass Dukurs aus Lettland.

Einen Tag später war die Freude bei Jacqueline Lölling groß. Nur 0,67 Sekunden trennten die Siegerländerin von der Goldmedaille. Die gewann Skeleton-Pilotin Lizzy Yarnold aus Großbritannien. Die Junioren-Weltmeisterin Lölling begeisterte auf ihrer Heimbahn das Publikum und sorgte nebenbei für die zehnte WM-Medaille einer deutschen Skeleton-Athletin. Bronze ging an die Kanadierin Elisabeth Vathje.

Eine letzte Goldmedaille gewannen am Abschlusstag mit nur 0,02 Sekunden Vorsprung der Deutsche Bob-Pilot Maximilian Arndt mit Alexander Rödiger, Kevin Korona und Ben Heber. Arndt verteidigte damit seinen WM-Titel im Viererbob. Der Lette Oskars Melbardis musste sich nach den spannenden Rennläufen mit Silber zufrieden geben. Bronze ging an Francesco Friedrich mit Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis.



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