Diese Seite verwendet Cookies, um für Sie die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Wie Sie die Verwendung von Cookies unterbinden können, erfahren Sie in den Datenschutzhinweisen.
Wenn Sie diese Webseite weiter nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden.
Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten

Die DEL-Eishockeysaison hat begonnen

Montag, 14. September 2015

Die Spielzeit 2015/16 wurde am 11. September eingeläutet. Mit Ausnahme der Kölner Haie mussten die anderen NRW-Vereine ihr erstes Spiel auswärts austragen. Die nächsten Spiele standen bereits am gestrigen Sonntag auf dem Spielplan. Damit haben nun alle vier NRW-Vereine je ein Heim- und ein Auswärtsspiel ausgetragen.

Düsseldorfer EG
Nachdem die DEG ihr Auftaktspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 0:2 verloren hatten, erwarteten sie am Sonntag die Hamburg Freezers. Zum ersten Heimspiel der Saison kamen 5.339 Zuschauer in den ISS Dome und erlebten einen fulminanten Start. Es dauerte gerade mal 26 Sekunden, da hatte Kurt Davies die DEG in Führung gebracht. Doch nur wenig später stand es 1:1 (2.). In Überzahl gelang Matthew Roy der Ausgleich. Doch auch die DEG nutzte ihr Überzahlspiel, in der Ken-Andre Olimb eine Lücke in der Hamburger Abwehr sah und den Puck zur erneuten Gastgeberführung im Tor versenkte. Das hohe Tempo wurde beibehalten, aber dieses Tor hatte bei den Hamburgern zur Ernüchterung geführt. Der Mittelabschnitt blieb torlos, obwohl beide Teams noch zu Chancen kamen das Ergebnis zu ändern. Der Schlussabschnitt war elf Minuten alt, als der Hamburger Samuel Klassen den Pfosten und kurz darauf Marty Sertich nur die Latte traf. Düsseldorf machte es besser. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erhöhte Norm Milley auf 3:1 und Daniel Kreutzer setzte in der Schlussminute das 4:1 ins leere Tor. Doch bei aller Freude über diesen Sieg gab es auch eine traurige Nachricht. Alexander Preibisch zog sich in dieser Partie eine Gehirnerschütterung zu.

Iserlohn Roosters
Wie die DEG hatte auch Iserlohn sein Auftaktspiel in Straubing mit 1:2 verloren. Am Sonntag waren die Eisbären Berlin zu Gast am Seilersee. Die 4.465 Zuschauer sahen ein intensives Spiel. Die Berliner spielen sehr aggressiv, dennoch gelang Chad Bassen in der 2. Minute der Führungstreffer für Iserlohn. Doch das harte Spiel der Hauptstädter führte in der 15. Minute zu Faustkämpfen, die zu Hinausstellungen auf beiden Seiten führte. Die Roosters kamen frischer aus der Pause und bestimmten zunächst das Spiel. So gelang Nick Petersen in der 25. Minute nach Zuspiel von Mike York das 2:0. Aber die Eisbären gaben nicht auf und plötzlich fiel der Anschlusstreffer. Constantin Braun hatte mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 2:1 getroffen (29.). Nun versuchten die Gäste den Ausgleich zu erzielen und entsprechenden erhöhten sie den Druck. Doch in diese Druckperiode hinein erhöhte Boris Blank auf 3:1. Zwar kam Berlin noch vor der Pause auf 3:2 (40.) heran, aber ihnen gelang es auch im Schlussabschnitt nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. Mit einer starken Abwehrleistung verhinderte Iserlohn ein weiteres Tor. Somit konnte auch Iserlohn einen Heimsieg feiern.

Krefeld Pinguine
Die Krefelder starteten in Augsburg in die neue Saison und konnten sich über einen 5:3 Sieg freuen. Am Sonntag hatten sie die Straubing Tigers zu Gast. Was die 4.253 Zuschauer dann erlebten, muss erst noch verarbeitet werden. Zunächst entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und Krefeld verpasste in der 2. Minute die Führung. Doch dann kamen die Bayern. Innerhalb von drei Minuten gelangen ihnen drei Tore. Zunächst schoss Steven Zalewski in der 4. Minute die Führung. Dann tunnelte Sandro Schönberger den Krefelder Goalie Patrick Klein und es stand 2:0 (5.) für die Gäste. Und in der 7. Minute nutzte Michael Connolly, dass Klein die Sicht versperrt war zum 3:0. Nun versuchten die Pinguine den Anschluss zu erreichen, aber weder David Fischer noch Robin Weihager hatten Glück. Die folgende Unterzahl überstanden sie unbeschadet. Doch auch danach konnten die Gastgeber den Puck nicht ins gegnerische Tor bringen. Dafür gelang Steven Zalewski in der 20. Minute mit seinem 2. Tor das 4:0. Den Mittelabschnitt begannen die Krefelder mit viel Schwung, doch Mike Collins verpasste in der 22. Minute nur knapp das Tor. Die nächsten Tore fielen wieder auf der anderen Seite. Krefeld hatte gerade eine Unterzahl überstanden als René Röthke auf 5:0 erhöhte. Die Krefelder waren geschockt, gaben aber nicht auf. Auch nicht als in der 33. Minute Michael Connolly auf 6:0 erhöhte. Nachdem Henrik Eriksson sich in der 36. Minute gegen drei Verteidiger durchgesetzt hatte, wurde er per Foul gestoppt. Diese Überzahl führte endlich zum Anschlusstreffer. Robin Weihager zog von der blauen Linie ab und Christian Kretschmann konnte den Abstauber zum 1:6 einnetzten. Dieses Tor ließ die Krefelder hoffen. Das Schlussdrittel begannen sie in Überzahl, die ungenutzt blieb. Erst in der 42. Minute gelang Steve Hanusch das 2:6 und Martin Schymainski konnte in der 47. Minute auf 3:6 erhöhen. Doch die beiden Tore von Maury Edwards (55.) und Sean O´Connor (58.) machten die 3:8 Niederlage perfekt.

Kölner Haie
In Köln gab es einen Auftakt nach Maß. Es war ein Jubiläumstag. Am 11. September 1998 starteten die Kölner erstmals eine DEL-Saison in der Kölnarena (heute LanxessArena). Nun begannen sie am 11. September vor der unglaublichen Kulisse von 18.243 Zuschauern erneut die Saison und wie vor 17 Jahren endete dieses Spiel mit einem Sieg. Zum ersten Mal in ihrer Clubgeschichte haben die Kölner einen schwedischen Torhüter und er wurde zum Helden des Spiels. Im Tor des EHC Red Bull München stand Kölns Ex-Goalie Danny aus den Birken. Der Goalie, der in der vergangenen Saison trotz einiger Patzer von den Fans gefeiert wurde, wurde nun gnadenlos ausgepfiffen.

Die Kölner begannen sehr nervös und die Gäste zeigten von Beginn an ihre Klasse. Als Haie-Verteidiger Torsten Ankert kurzzeitig verletzt wurde und Köln abgelenkt war, nutzte Jason Jaffray dies zur 0:1-Führung (10.). Ab diesem Zeitpunkt hielt Goalie Gustaf Wesslau die Haie in der Folge im Spiel. Ein typischer Einsatz von Danny aus den Birken brachte den Ausgleich. Den Schuss von Moritz Müller ließ er abprallen, Philip Gogulla dankte mit dem 1:1. In der folgenden Spielzeit waren die Gäste die bessere Mannschaft, aber sie kamen nicht an Wesslau vorbei. So ging es in das Schlussdrittel. Hier brachten zwei weitere schwedische Neuzugänge die kurzzeitige erneute Führung. Nach einem sehenswerten Zuspiel von Fredrik Eriksson traf Johannes Salmonsson durch die Beine von Aus den Birken zum 2:1 (21.). Der Ausgleich fiel in der 30. Minute. Steve Pinizzotto fälschte einen Schuss ins Tor ab. So ging es in die Verlängerungen, doch die Chancen die sich den Haien dort boten, blieben ungenutzt. Nun musste Penaltyschießen entscheiden. Gustaf Wesslau hielt alle drei Schüsse der Münchener. Danny aus den Birken musste sich Fredrik Eriksson geschlagen geben. Mit diesem 3:2 Sieg im Gepäck ging es am Sonntag nach Nürnberg. In diesem Spiel fielen sechs Tore. Zwei für Nürnberg und vier für Köln. Das schönste Tor schoss Kölns Neuzugang Patrick Hager. In Unterzahl übernahm er einen Konter im Angriffsdrittel, trickste seinen Gegenspieler aus, indem er mit der Rückhand die Scheibe durch die eigenen Beine schoss, wieder aufnahm, den Torhüter umkurvte und den Puck ins Netz setzte. Damit hatte Köln seine ersten beiden Spiele gewonnen.



<- Zurück zu: Aktuelles
Olympischen Spiele London 2012