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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Die Eiszeit hat begonnen

Montag, 15. September 2014

Am Freitag starteten die DEL und die DEL 2 in die Saison 2014/15. Für die vier NRW-Eishockeyclubs begann die neue Saison sehr unterschiedlich. Gemeinsam haben alle, dass es Änderungen auf dem Eis und bei den Regeln gibt.

Die Deutsche Eishockey Liga startete vor 20 Jahren mit der Saison 1994/95. Der erste Deutsche Meister in der neuen Liga waren die Kölner Haie. Ein Jahr später stand die Düsseldorfer EG an der Spitze. In der ewigen Tabelle der DEL nehmen die Kölner Haie den 2., die Krefeld Pinguine den 5., die Düsseldorfer EG den 6. und die Iserlohn Roosters den 13. Platz ein. Nach nun zwei Spielen in der neuen Saison, haben sowohl die Krefeld Pinguine, die Düsseldorfer EG als auch die Iserlohn Roosters je ein Spiel gewonnen und eines verloren. Die Kölner Haie unterlagen im ersten Spiel nach Penalty und konnten nur einen Punkt gewinnen, das zweite Spiel ging verloren.

Neuerungen
Einiges hat sich nun zur 21. Saison verändert.

Die DEL-Zentrale ist umgezogen. Nach vielen Jahren in Köln liegt das neue Büro nun seit August in Neuss. Dort befindet sich nun auch der Sitz der DEL2, die zuvor in München beheimatet war.

Die Eisfläche
Die drei Flächen auf der Eisfläche, Defensivzone - neutrale Zone – Angriffszone, wurden verändert. Die blauen Linien, die die Defensiv- und Angriffzone von der neutralen Zone trennen, wurden um 45m² in Richtung Mittellinie (rot) verschoben. Damit steht den Mannschaften im Angriffs/Verteidigungsdrittel mehr Raum zur Verfügung.

"Spin-o-rama" bei Penaltyschüssen
Den Spielern ist es ab sofort nicht mehr erlaubt, bei Penaltyschüssen eine 360-Grad-Drehung zu vollziehen. Sofern diese Bewegung von einem Spieler dennoch ausführt wird, muss der Penaltyschuss abgepfiffen werden und ein eventueller Treffer ist ungültig.

Das Hybrid-Icing
Zur Saison 2014/15 wurde die Regel zum Unerlaubten Weitschuss (Icing) von der International Ice Hockey Federation (IIHF) modifiziert und das sogenannte „Hybrid-Icing“ eingeführt. Damit soll das Spiel schneller und flüssiger gemacht werden, aber auch die Verletzungsgefahr im Rennen um den Puck gesenkt werden. Die alten Kriterien, die zum Icing führen, sind weiterhin gültig. Neu ist: Das Icing wird nicht gepfiffen, wenn in einem „Rennen“ um den „Icing“-Puck der angreifende Spieler eine günstigere Position als der Verteidiger zum Puck hat und diesen als erster erreichen kann. In einem solchen Fall löst er die Icing-Situation auf.

Gleichzeitig wurden Begriffe geändert: Als Torlinie gilt ab sofort nur noch der Bereich zwischen den beiden Torpfosten. Der Teil der Linie, der vom jeweiligen Außenpfosten zur Seitenbande reicht, wird als Icing-Linie bezeichnet.

Was ist ein Icing?
Ein Icing entsteht, wenn das angreifende Team die Scheibe aus der eigenen Spielhälfte heraus spielt (d.h. vor der roten Linie) bis über die gegnerische Torlinie (Neu Icing-Linie) spielt, ohne dass ein Mit- oder Gegenspieler den Puck berührt. Wird diese Situation gepfiffen, ist das Spiel unterbrochen und wird mit einem Bully in der Verteidigungszone des angreifenden Teams fortgeführt. Das Bully wird auf der Seite ausgeführt, die näher zum Spieler ist, der das Icing mit seinem Schuss verursachte. Bei einem Bully wird der Puck vom Linienrichter eingeworfen. Die Bullypunkte (Kreise) befinden sich in der Mitte des Eises (1), hier wird durch den „Eröffnungsbully“ das Spiel begonnen, sowie je zwei in den Defensiv-Angriffszonen.



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