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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Die Fecht-Europameisterschaften in Düsseldorf

Freitag, 21. Juni 2019
Max Hartung im Gefecht mit Veniamin Reshetnikov, Quelle: Heinz J. Zaunbrecher

Max Hartung im Gefecht mit Veniamin Reshetnikov, Quelle: Heinz J. Zaunbrecher

Vom 17. bis 22. Juni wird in der Messe Düsseldorf, in der Halle 8b die Fecht-EM ausgetragen. Zwei NRW-Fechter konnten sich schon über Medaillen freuen.

Er ist ein nordrhein-westfälischer Wiederholungstäter. Säbelfechter Max Hartung, geboren in Aachen, wohnhaft in Köln, tritt für die Säbelschmiede TSV Bayer Dormagen an. Nun hat er sich in Düsseldorf zum dritten Mal in Folge bei einer Europameisterschaft Edelmetall gesichert. Bei der Heim-EM gewann er Bronze. Dabei hatte er sich vor knapp zwei Wochen die Gelenkkapsel am Fuß angerissen. Doch nun stand er in Düsseldorf auf der Planche. Er konnte sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen Benedikt Wagner und Matyas Szabo sowie Björn Hübner-Fehrer (Future Fencing Werbach) nach der Vorrunde unter den besten 16 Fechtern platzieren. Erst im Achtelfinale unterlag Szabo mit 12:15 Veniamin Reshetnikov (RUS) und Hüber-Fehrer musste sich mit 8:15 Max Hartung geschlagen geben. Wagner entschied das Gefecht gegen den Franzosen Seitz für sich. Im Viertelfinale scheiterte er deutlich mit 8:15 am Russen Kamil Ibragimov. Hartung traf auf den Franzosen Bolade Apithy. Dieses Gefecht wurde dramatisch. Hartung lag im letzten Drittel mit drei Treffern zurück, als der Kampfrichter den Hinweis bekam, dass ein Treffer des Franzosen versehentlich doppelt gezählt worden war. Es gab einen Videobeweis und nach der Unterbrechung wendete sich das Blatt. Hartung verwandelte einen 10:12 Rückstand in einen 14:13 Vorsprung, der zu einem 15:14 Endstand führte. Die falsche Wertung für Bolade fiel Teamkollege Björn Hübner-Fehrer auf. Erst im Halbfinale konnte Hartung von dem späteren Europameister Veniamin Reshetnikov mit 15:10 gestoppt werden.

Alexandra Ndolo holt die erste EM-Medaille

Die vier Degenfechterinnen Beate Christmann (FC Tauberbischofsheim), Alexandra Ndolo, Alexandra Ehler und Ricarda Multerer (alle TSV Bayer 04 Leverkusen) erreichten sicher die Direktausscheidung. Danach ging es nur noch für Alexandra Ehler und Alexandra Naldo weiter. Im 32-Tableau konnte sich Ndolo knapp mit 15:14 gegen Auriane Mallo (Frau) durchsetzen. Ehler besiegte die Russin Tatyana Andryushina mit 15:10. Dann trafen die beiden Alexandras im Achtelfinale aufeinander, das Ndolo mit 15:10 für sich entschied. Im Viertelfinale gelang ihr mit der Unterstützung des Publikums ein 15:14 Sieg gegen Maria Udrea aus Rumänien. Doch im Halbfinale musste sich Alexandra Ndolo letztlich der Französin Coraline Vitalis



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