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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Die Gesamtschule Horst aus Gelsenkirchen gewinnt den Integrationspreis 2010

Montag, 28. März 2011

Insgesamt hatten sich 234 Schulen, Vereine, Städte und zahlreiche Institutionen aus ganz Deutschland um den Integrationspreis beworben - drei von ihnen erhielten am 28.03.2011 in Düsseldorf den Preis, der seit 2007 vom Deutschen Fußball Bund und dessen Generalsponsor Mercedes-Benz verliehen wird. Unter den Preisträgern ist auch die Gesamtschule Horst aus Gelsenkirchen.

Ziel des Preises ist es, Projekte und Aktivitäten zu unterstützen, die mithilfe des Fußballs die Integration von Kindern und Jugendlichen - insbesondere von Mädchen - mit Migrationhintergrund auf vorbildliche Art fördern. Er wurde im Jahr 2007 gemeinsam von DFB und Mercedes-Benz ins Leben gerufen.
Der Integrationspreis wird in den drei Kategorien "Schule", "Verein" und "Sonderpreis" vergeben. In jeder Kategorie können sich die Sieger über einen Mercedes-Benz Vito freuen, der als wertvoller Begleiter im Vereinsleben und Schulalltag dienen soll. Die Zweitplatzierten erhalten je 10.000 Euro, die Drittplatzierten jeweils 5.000 Euro.

Platz eins in der Kategorie "Schule" erreichte die Gesamtschule Horst. Sie liegt in einem Gelsenkirchener Stadtteil, in dem besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund leben. Die Jury beeindruckte vor allem die Vielfalt der an der Schule durchgeführten Projekte. Zum Angebot zählen Mädchen-Fußball-AGs, Übungsleiter- und Schiedsrichterkurse für Schülerinnen oder Austauschprogramme für Jungen und Mädchen mit einer ukrainischen Partnerschule. Zu den Veranstaltungen werden auch Eltern eingeladen, um Vorurteile gegenüber Mädchenfußball abzubauen. Kontinuierlich tagt darüber hinaus ein schulinterner Integrationsausschuss. Er besteht aus acht Lehrern und fünf Schülern und koordiniert die verschiedenen Projekte. "So binden wir unsere Nachwuchs-Kicker von Anfang an sinnvoll in unsere Integrationsarbeit ein", begründet Rainer Möllers, Schulleitungsmitglied und Ausbilder der Fußballtrainer/innen und Schiedsrichter/innen.

Den Preis in der Kategorie "Verein" erhielt die Spielvereinigung Kaufbeuren e.V., und in der Kategorie "Sonderpreis" siegte FAIR e.V. aus Ellwangen. Den dritten Platz in der Kategorie "Sonderpreis" erhielt u.a. die AWO gGmbH Aktiv Treff Düsseldorf-Wersten. Oliver Bierhoff, der Manager der Nationalmannschaft und Schirmherr des Integrationspreises, DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und die deutsche Nationalspielerin Célia Okoyino da Mbabi beglückwünschten die frischgekürten Sieger.

Die Gewinner wurden von einer achtköpfigen Jury ermittelt. Dazu gehören neben Dr. Theo Zwanziger, Oliver Bierhoff, Rolf Hocke, Professor Dr. Maria Böhmer und Ursula Schwarzenbart, die DFB-Integrationsbeauftragte Gül Keskinler, Burkhard Jungkamp, stellvertretender Vorsitzender der Kommission Sport der Kulturministerkonferenz sowie Bettina Haussmann, Leitung Erlebniskommunikation Mercedes-Benz Cars.

Zu den Integrationsbotschaftern des DFB gehören neben Célia Okoyino da Mbabi, auch die Nationalspielerin Fatmire "Lira" Bajramaj sowie Cacau und Serdar Tasci (VfB Stuttgart).



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