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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Die Kölner Haie verlieren erstes Spiel

Mittwoch, 30. März 2016

Mit einer 5:1 Niederlage startete der KEC in München ins Halbfinale. Am Freitag werden die Red Bulls in Köln erwartet.

Zum ersten Spiel des Halbfinals kamen 5.530 Zuschauer in die Münchener Olympiaeishalle. Darunter auch einige Kölner Anhänger. Das Spiel begann mit schnellem Tempo und die Münchener starteten sehr offensiv. Die Kölner hielten defensiv gut dagegen und ihr Goalie Gustaf Wesslau hielt den Angriffen der Münchener stand. Der Druck der Gastgeber war stark und Köln kam sehr selten ins gegnerische Drittel. Wenn, dann war es die Reihe von Gogulla, Salmonsson und Hager. Doch dann in der 11. Minute gelang Shawn Lalonde ein Konter, er spielte von der blauen Linie auf Marcel Ohmann, der alleine auf das Tor zulief. Der erste Schuss wurde noch von Leggio abgewehrt, doch Ohmann setzte den Nachschuss zum 1:0 ins Tor. Kurz darauf musste Alexander Sulzer auf die Strafbank und München bekam das erste Powerplay, doch das Unterzahlspiel der Kölner ließ keinen Ausgleich zu. Kurz vor Drittelende erhielten die Kölner eine Überzahlmöglichkeit, doch trotz einer großen Chance von Fredrick Eriksson fiel kein Tor. So ging es mit der 1:0 Führung in die erste Pause.

Das zweite Drittel war gerade 30 Sekunden alt, als Mads Christensen zum 1:1 ausglich. Die Münchener versuchten sofort nachzulegen, aber die Haie hatten Glück. Doch das hielt nicht lange, denn Pinizzotto spielte den Puck hart an die Bande, von dort prallte er vor das Kölner Tor und Jérome Samson brauchte nur noch den Puck ins Tor zu setzen. Damit ging München mit 2:1 (25.) in Führung. Die Kölner versuchten in der Folge auszugleichen, aber die Münchener hielten dagegen. Die Haie starteten eine druckvolle Phase, in der sie die Münchener wie im Powerplay im eigenen Drittel hielten. Auf der Gegenseite nutzten die Gastgeber Konterchancen und beschäftigten auch Gustaf Wesslau. Die Münchener Reihe Mauer, Kahun und Christensen schafften dann kurz vor Ende des Drittels das 3:1, das Frank Mauer erzielte. In diesem Drittel sah man deutlich, dass München laufstärker war. Die Kölner hatten noch das siebte Spiel in Berlin in den Knochen. Das Schlussdrittel musste München dann in Unterzahl antreten, da Maximilian Kastner noch 13 Sekunden vor dem Abpfiff eine Strafzeit zog.

Mit einer 1:47-minütigen Überzahl startete Köln ins Schlussdrittel. Die Kölner fanden schnell ihre Aufstellung, aber Shawn Lalonde hatte an diesem Tag kein Scheibenglück. Dann brachte Gustaf Wesslau sein Team in Unterzahl, da er den Puck außerhalb seines Torraumes und seitlich hinter der Torlinie sicherte, bzw. festhielt. München konnte jedoch auch die Überzahl nicht nutzen, aber die Red Bulls spielten ruhig ihr System runter. So kam es dann in der 53. Minute zu einer unüberlegten Handlung von Köln, als Michael Wolf auf das Kölner Tor zulief und ins Tor geschoben wurde. Dafür gab es einen Foulpenalty, den Wolf mit der Rückhand zum 4:1 ins Tor setzte. Köln war geschlagen. Cory Clouston nahm fünf Minuten vor Drittelende noch Wesslau zu Gunsten eines sechsten Feldspielers raus. Da es aber egal war, ob man nun 4:1 oder 5:1 verliert, machte es nichts, dass Frank Mauer das fünfte Tor ins leere Kölner Tor setzte. Damit endete auch die Serie, die bisher Bestand hatte – wer das erste Tor schießt, gewinnt das Spiel.



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