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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Dieter Lösgen wurde mit Verdienstkreuz 1. Klasse geehrt

Freitag, 20. Januar 2012

Die nordrhein-westfälische Sportministerin Ute Schäfer hat am 19. Januar das Verdienstkreuz 1. Klasse an Dieter Lösgen in Anerkennung seines beispielhaften Einsatzes für den Jiu-Jitsu-Sport überreicht.

Dieter Lösgen nahm als Sportler und Trainer an rund 20 Weltmeisterschaften teil. 1960 war er Mitgründer des Jiu Jitsu Vereins "Bushido Mülheim e.V.", für den er im Judo viele erfolgreiche Wettkämpfe bestritt. Er war maßgeblich am Aufbau des Vereins beteiligt, der sich im Laufe der Zeit zu einer Hochburg und Geburtsstätte bekannter Jiu-Jitsu Meister entwickelte. Mitte der 1970er Jahre gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des "Deutschen Jiu Jitsu Bundes e.V" (DJJB), dessen Präsident er seit 1985 ist. 1986 gründete Herr Lösgen innerhalb des Turnerbundes in Essen-Frintrop eine Jiu Jitsu Abteilung, 1991 war er Gründungsmitglied des Weltverbandes der "United Nations of Ju Jitsu" (UNJJ). Ziel des UNJJ ist es, international Freundschaft, Solidarität und Verbundenheit unter Jiu-Jitsu-Schülern zu fördern. Seit der Gründung vertritt Herr Lösgen Deutschland bei dieser internationalen Organisation. Jährlich richtet ein anderes Teilnehmerland internationale Begegnungen aus, was Herr Lösgen 1997 federführend für Deutschland und im Jahr 2007 für Griechenland übernahm. 1998 rief Herr Lösgen die erste Deutsche Meisterschaft des DJJB ins Leben, organisierte und leitete erfolgreich diese Veranstaltung, die seither alle zwei Jahre stattfindet. Aktuell ist Herr Lösgen Präsident des DJJB und der "Kooperation Internationaler Danträger e.V."

"Dieter Lösgen gilt als eine der Galionsfiguren im deutschen und internationalen Jiu-Jitsu-Sport", sagte Sportministerin Schäfer und fuhr fort, "durch sein jahrzehntelanges Engagement und sein hohes internationales Ansehen hat er sich große Verdienste erworben. Vorbildlich engagierte Persönlichkeiten wie Dieter Lösgen machen unsere Gesellschaft reicher."

Seine ruhige, verbindliche Art und seine Leidenschaft für den Sport führen immer wieder junge Menschen zum Jiu-Jitsu. Innerhalb seines Verbandes wurde er vielfach ausgezeichnet: 1976 mit der "Erich Rahn Gedenkmedaille", 1980 erhielt er die "Ehrenwürde eines Samurai", 1996 wurde ihm von den UNJJ und der Internationalen Assoziation für asiatische Kampfkünste der Ehrentitel "Hanshi" sowie der 10. Dan (Meistergrad) verliehen - die höchste zu Lebzeiten vergebene Auszeichnung in dieser Sportart. 



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