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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Düsseldorfer EG und Iserlohn Roosters erkämpfen sich Spiel 7

Sonntag, 22. März 2015

Die DEG und die Iserlohn Roosters haben am Sonntag gegen ihre jeweiligen Gegner gesiegt und die „best-of-seven“ Serie ausgeglichen. Damit wird im siebten Spiel am kommenden Dienstag die Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale fallen. Die andere Halbfinalpaarung steht mit Mannheim gegen Wolfsburg bereits.

Düsseldorfer EG
Bevor Düsseldorf am 11. März ins Viertelfinale startete, konnte die DEG sich über zwei Dinge freuen und eine Neuverpflichtung bekannt geben. Bereits am 4. März wurde die Verpflichtung von Chris Minard bekannt gegeben, der von den Kölner Haien nach Düsseldorf wechselt. Vier Tage später wurde der DEG-Torhüter Tyler Beskorowany auf der Eishockey-Gala in Mannheim von der Deutschen Eishockey Liga als „Torhüter des Jahres“ ausgezeichnet. Was für die Viertelfinalserie aber viel wichtiger war, dass die dreimonatige Sperre von Michael Davies, die von der Nationalen Anti Doping Agentur verhangen wurde, am 10. März abgelaufen war.

Doch das erste Spiel in Hamburg ging mit 0:4 verloren. Dafür konnte dann drei Tage später im ISS Dome ein 6:3 Sieg gefeiert werden. In diesem Spiel traf Davies gleich zwei Mal. Das nächste Spiel fand erneut in Hamburg statt. Diesmal verlor die DEG nur ganz knapp mit 2:3. Aus Frust warf Stephan Daschner einen Handschuh ins Publikum, dafür wurde er von der DEL für 6 Spiele gesperrt. Doch im danach folgenden Heimspiel konnte die DEG die Serie mit einem 2:1 Sieg erneut ausgleichen. Nun folgte Spiel 5 in Hamburg. Dieses Spiel verlief anders, als die anderen zuvor. Die Partie ging erneut mit 4:2 an die Hamburger. Das erste Drittel endete unschön. DEG-Trainer Christof Kreutzer wurde auf der Bank von einem Gegenstand im Gesicht getroffen und musste behandelt werden. Danach versagte die Spielzeit-Uhr und die Schiedsrichter schickten beide Teams einige Sekunden früher in die Kabinen. Die DEG lag mit 0:1 im Rückstand. Im Mittelabschnitt verletzte sich Alexej Dmitirev am Oberkörper, aber der DEG gelang der Ausgleichstreffer. Doch im Schlussabschnitt fielen noch drei Tore für die Hanseaten und die Partie endete mit 4:2 für Hamburg. Den zweiten DEG Treffer hatte Davies erzielt. Spiel sechs fand erneut in Düsseldorf statt. Da die DEL die Strafe von Daschner verkürzt hatte,war er auch wieder spielberechtigt. In diesem spannenden Spiel brachte Shawn Bell in der neunten Minute die Düsseldorfer in Führung. Der Ausgleich gelang den Hanseaten erst im Mittelabschnitt. Doch mit einem Doppelschlag von Daniel Fischbuch (26.) und Bernhard Ebner (30.) ging die DEG mit 3:1 in Führung. Die Hamburger gaben aber nicht auf. Zwar stand ihnen Christoph Schubert nach einem unnötigen Check an Daniel Kreutzer mit einer Spieldauerstrafe nicht mehr zur Verfügung, aber ihnen gelang innerhalb von zwei Minuten mit den Toren von Adam Mitchell und Druval Westcott der Ausgleich. Die letzten sieben Spielminuten wurden spannend. Als Alexander Preibisch in der 54. Minute auf 4:3 für Düsseldorf erhöhte, setze Hamburg alles auf einen erneuten Ausgleich. Doch die DEG ließ diesen nicht mehr zu. So wird es am Dienstag zum letzten Spiel der Serie kommen. Das siebte Spiel hat seit jeher seine eigene Dynamik.

Iserlohn Roosters
Die Sauerländer hatten mit dem amtierenden Meister Ingolstadt keinen leichten Gegner. Das Auftaktspiel verloren sie knapp mit 3:4. Spiel zwei fand dann im Hexenkessel Seilersee satt. Was als Ausdruck der Freude gedacht war, war ein Schuss nach hinten. Mit unzähligen Papierschnipseln wurden die Spieler begrüßt. Das Konfetti landete aber nicht nur auf dem Eis, sondern auch auf der Bank der Gäste. Es gab eine längere Pause, damit alles wieder gesäubert werden konnte. Als das Spiel dann endlich beginnen konnte, rückte ein Spieler in den Fokus. Nach 24 Minuten stand es 2:2, aber Mike York sorgte mit einem unglaublich guten Spiel und drei Toren für eine 5:3 Führung. Das dritte Tor der Gäste gelang Jean-Francois Boucher. Den Schlusspunkt setzte Sean Sullivan zu einem 6:3 Endstand. Die Roosters hatten für den Ausgleich gesorgt. Spiel drei ging dann in Ingolstadt erneut mit 3:1 an den ERC, das nächste Heimspiel in Iserlohn diesmal mit einem eindeutigen 5:0 an die Roosters. Doch schon das nächste Auswärtsspiel ging zwar erst in der Nachspielzeit, aber dennoch mit 3:4 verloren. Nun hatte der ERC den Matchball, aber die Roosters sind eine heimstarke Mannschaft. Dies stellten sie auch im sechsten Spiel wieder unter Beweis. Nach dem zweiten Drittel gab es bereits keinen Zweifel mehr, dass es ein siebtes Spiel geben würde. Die Roosters lagen mit 5:1 in Führung. Hierfür sorgten die Tore von Bassen, Foster, Conolly, Wruck und Teubert. Das Tor für Ingolstadt erzielte Patrick Hager, der in der kommenden Saison das Trikot der Kölner Haie tragen wird. Ryan MacMurchy gelang zwar noch ein weiteres Tor für den ERC, aber Brody Dupont schoss in der 56. Minute den 5:2 Endstand. Am kommenden Dienstag könnten die Roosters erstmals ins Halbfinale einziehen, wenn sie ihre Heimstärke auch in Ingolstadt auf das Eis bringen.

Iserlohner Fans hatten in Spiel 2 mit Bierbechern und Gegenstände geworfen. Die Werfer konnten identifiziert werden. Sie erhielten ein Stadionverbot und eine Geldstrafe seitens der Iserlohn Roosters. Von der DEL wurden die Iserlohn Roosters für diese Vorgänge zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro belegt. Davon wurden 10.000 Euro bis zum 31. Dezember diesen Jahres auf Bewährung ausgesetzt. Zu den Vorgängen wurde das Werfen von Konfetti auf Eisfläche und Spielerbänke gezählt, daher musste die Begegnung mehr als zwölf Minuten unterbrochen werden. Sowie das wiederholte Werfen von Gegenständen und Bierbechern auf Eisfläche und Gästebank sowie auf die Übertragungsposition des DEL-Medienpartners ServusTV.

Ein Teil der Strafe wurde auf Bewährung ausgesetzt, weil die Roosters mittlerweile verstärkte Ordnungsmaßnahmen getroffen, Stadionverbote ausgesprochen und die Weiterberechnung von Geldstrafen an Störer angekündigt haben.



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