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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Eishockey-WM 2017 in Köln und Paris

Mittwoch, 12. Oktober 2016

In den beiden Gastgeberstädten Köln und Paris bereitet man sich schon länger auf die Eishockey Weltmeisterschaft 2017 vor. Gemeinsam mit Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Staatssekretär Bernd Neuendorf traf man sich heute in Köln.

Foto: v.l.n.r. Henner Ziegfeld (Generalsekretär Deutschland des Organistationskomitees), Franz Reindl (Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes und des 2017 IIHF WM Organisationskomitees), Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Staatssekretär Bernd Neuendorf und Luc Tardif (Präsident des Französischen Eishockey-Verbandes)

Staatssekretär Bernd Neuendorf: „Diese Eishockey-WM ist eines von vielen großartigen Ereignissen im kommenden Jahr. Den Auftakt bildet die Eishockey-Weltmeisterschaft hier in Köln gemeinsam mit Paris, dann folgt direkt die Tischtennis-WM in Düsseldorf und dann der Auftakt der Tour de France Ende Juni, Anfang Juli. Das zeigt, dass wir das Sportland Nr. 1 sind. So nennen wir uns und ich glaube, das ist auch berechtigt. Das zeigt aber auch, dass wir eine gute Sportstätten-Struktur bieten und immer wieder Ereignisse einer solchen Größenordnung stattfinden können. Wir unterstützen als Land auch diese Eishockey-Weltmeisterschaft und machen möglich, was möglich ist, damit guter Sport nach NRW kommt.“  

Es sind noch 204 Tage bis zum ersten Bully in Köln und Paris. Das erste Spiel am 5. Mai 2017, 16:15 Uhr in Köln werden dann das schwedische und russische Team bestreiten. Abends (20:15) wird das wiedererstarkte deutsche Team unter Trainer Marco Sturm gegen die USA antreten. Das Interesse an dieser WM ist groß, denn bisher wurde schon ein Drittel des Kartenkontigents verkauft.

Die Wahl fiel auf Köln, da hier mit der Lanxess Arena die größte europäische Multifunktionsarena vorhanden ist. Sie war auch schon einer der Austragungsorte der WM 2001 und 2010 und zudem ist die räumliche Nähe zu Paris gegeben. Deutschland ist der Hauptgastgeber. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker war begeistert, wie gut die deutsch-französische Kooperation funktioniert. Sie hob den Einsatz und die Leidenschaft der Organisatoren ihre Aufgaben zu erledigten hervor und meinte augenzwinkernd: „Paris ist von Köln aus schneller zu erreichen als Berlin.“

Erstmals in Geschichte der Eishockey-WM haben sich zwei Nationen um die gemeinsame Ausrichtung beworben. Schweden und Finnland hatten zwar beide die WM 2012 und 2013 ausgetragen, aber sich nicht gemeinsam beworben. Bei dem gemeinsamen Logo hatte man sich verständigt, dass auf den französischen Nationalfarben ein besonderer deutscher Torhüter zu sehen ist: Robert Müller, dessen Rückennummer 80 nach seinem Tod von keinem DEL-Klub mehr vergeben wird. In Köln ist ein Banner mit seiner Rückennummer und seinem Namenszug bei jedem Eishockeyspiel zu sehen.

Für Franz Reindl läuft alles nach Plan. Die Zusammenarbeit mit Frankreich haben er und Luc Tardif ausgetüfftelt. Die beiden ehemaligen Eishockeyspieler haben dies „ohne Alkohol, also es ist keine Schnapsidee“ auf die Beine gebracht. „Zum ersten Mal haben sich zwei Länder zusammen beworben, ich glaube, wir setzen Maßstäbe für die Zukunft.“ Tardif beschrieb es so: „Wir verstehen und ergänzen uns. Deutsches Organisationstalent und ein bisschen französische Fantasie – das ist eine gute Mischung.“ Auch für das DEB-Team läuft alles gut. Mit der Verpflichtung von Marco Sturm als Bundestrainer kam auch der Erfolg zurück. Bei der letzten WM in Russland hat man das Viertelfinale erreicht und sich auch für die Olympischen Winterspiele 2018 qualifiziert.

In der Lanxess Arena hat man schon mit Vorbereitungen für dieses Ereignis begonnen. Köln hat als erste deutsche Eishockey-Spielstätte das alte starre Bandensystem durch ein flexibles System ersetzt. Davon profitieren derzeit schon die Kölner Haie und ihre Gäste. Die Bande reduziert das Verletzungsrisiko um mehr als 25 Prozent.

NRW-Eishockey
Wie schnell man sich verletzten kann, musste erst vor kurzem DEG-Stürmer Daniel Kreutzer erfahren, der sich eine schwere Schulterverletzung zuzog und nun mindestens fünf Monate ausfallen wird. Ein schwerer Schlag für Düsseldorf, das nach sieben Spieltagen 2 Siege, 2 Siege nach Overtime und drei Niederlagen verbucht. Schlimmer hat es bisher die Krefeld Pinguine und Iserlohn Roosters getroffen, die jeweils nur zwei Spiele von acht gewinnen konnten. Für die Kölner Haie sieht es momentan sehr gut aus, denn sie stehen auf dem ersten Platz der Tabelle mit 6 Siegen und einer Niederlage sowie des derzeit besten Torverhältnisses.  



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