Diese Seite verwendet Cookies, um für Sie die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Wie Sie die Verwendung von Cookies unterbinden können, erfahren Sie in den Datenschutzhinweisen.
Wenn Sie diese Webseite weiter nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden.
Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten

Erster Sieg für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft

Sonntag, 17. April 2016

Nach der gestrigen 1:3 Niederlage des DEB-Teams gegen Schweden, konnte es heute mit 3:2 nach Penalty den ersten Sieg feiern.

Das erste Spiel in Rosenheim begann mit einem sehr emotionalen Moment. Das symbolische Bully wurde von Louis Müller (8), Sohn des 2009 verstorbenen Torhüters Robert Müller eingeworfen. Der gebürtige Rosenheimer hatte vier Jahre das Tor der Krefeld Pinguine (2002-2006) und die letzten zwei Jahre (2007-2009) das der Kölner Haie gehütet.
Das Team von Marco Sturm hatte mit den Kölnern Moritz Müller, Torsten Ankert, Philip Gogulla und Patrick Hager weitere Spieler bekommen. Bundestrainer Marco Sturm hatte sich für den Düsseldorfer Torhüter Mathias Niederberger im Tor entschieden und stellte nur den gebürtigen Rosenheimer Patrick Hager von den Neuzugängen auf. Sein Team startete wie die Schweden gut in diese Partie und sie testeten beide Torhüter. Die Deutschen erspielten sich einige gute Torchancen, doch es fiel keines. Auf der anderen Seite hielt Mathias Niederberger mit einigen Paraden das 0:0 fest. Das änderte sich erst im Mitteldrittel. Bei dem 0:1 von Pathrik Westerholm war er chancenlos. Das DEB-Team versuchte den Ausgleich zu erzielen, aber es gelang ihm nicht. Dafür traf Joel Eriksson zum 0:2 und legte das 0:3 im Schlussabschnitt nach. Erst in Überzahl gelang Patrick Hager der Treffer zum 1:3.
So spielte das deutsche Team: Niederberger (Pielmeier) – J. Müller, Akdag; Krämmer, Hager, Kink; N. Goc, Reul; Noebels, M. Goc, Höfflin – Brandt, Ebner; Ullmann, Schütz, Macek – Brückner, Koh; Buchwieser, Pietta, Flaake.

Ein Sieg in Landshut
Nur einen Tag später traf man sich erneut. Unterstützung bekam das DEB-Team nun von NHL-Spieler Tobias Rieder (Arizona Coyotes), ein gebürtiger Landshuter. Gegenüber gestern hatte
Bundestrainer Marco Sturm sein Team auf sechs Positionen verändert. Neben Tobias Rieder kamen die Kölner Moritz Müller, Torsten Ankert und Philip Gogulla sowie Constantin Braun (Eisbären Berlin) ins Team. Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt) hütete in diesem Spiel das Tor.
Wieder starteten beide Teams gut und es dauerte nicht lange, da ging Schweden mit dem Treffer von Filip Sandberg erneut in Führung. Doch als er kurz darauf auf 0:2 erhöhte, reagierte das deutsche Team irritiert. Nach der Pause gab es einige Möglichkeiten, aber weder der in Schweden spielende Felix Schütz (Rögle BK) noch Sinan Akdag waren erfolgreich. Mit der schwedischen Führung ging es in die nächste Pause. Das DEB-Team wollte dieses Spiel nicht aufgeben und das wurde belohnt. Es dauerte nur 63 Sekunden, da hatte Jerome Flaake den Anschlusstreffer per Nachschuss erzielt. Das gab Auftrieb und Moritz Müller hätte fast den Ausgleich geschafft, aber dies musste er seinem Mannheimer Kollegen Marcus Kink überlassen, der in den letzten fünf Minuten zum 2:2 traf. In den letzten Minuten gelang es dem deutschen Team, die Schweden von einem weiteren Tor abzuhalten. Es ging in die Overtime, die torlos blieb. So musste Penalty entscheiden. Marcel Goc gelang dort der Siegtreffer.

Bereits am Mittwochmorgen wird das DEB-Team in die lettische Hauptstadt Riga reisen. Dort trifft es am 22. und 23. April auf die Gastgeber.

Deutschland: Pielmeier (Niederberger) – Akdag, Braun; M. Müller, Ankert; Brandt, Reul; Ebner, Kohl – Gogulla, Schütz, Macek – Krämmer, Danner, Kink; Rieder, M. Goc, Noebels; Höfflin, Pietta, Flaake.



<- Zurück zu: Aktuelles
Olympischen Spiele London 2012