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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Fechteuropameister in Düsseldorf

Mittwoch, 06. März 2019

Vom 17. bis 22. Juni wird in der Messe Düsseldorf die Fecht-Europameisterschaft ausgetragen. Dafür wird eine der größten Hallen, die Halle 8b des Düsseldorfer Messekomplexes vorbereitet.

Fechten zählt zu den Gründungssportarten der Olympischen Spiele der Neuzeit. Die Grundlage für den modernen Fechtsport liegt in der traditionellen Fechtkunst und er entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch die Turnerbewegung. Gefochten wird in den drei Gattungen Florett, Degen und Säbel. Florett und Degen gehören zu den Stoßwaffen, der Säbel zu den Hieb- und Stichwaffen.

Florett

Das Florett ist eine leichte Stoßwaffe und hat ein Höchstgewicht von 500g. Im Gefecht ist die Trefffläche nur der Rumpf ohne Arme und Beine. Zu erkennen ist das Florett an dem kleinen, runden Handschutz, der sogenannten Glocke, die die Hand vor direkten Treffern schützen soll. Die Klinge ist maximal 90 cm lang und besteht aus federndem Stahl. Gewertet werden nur die Treffer, die auf den Rumpf erfolgen und wenn sie mit der Spitze erfolgen. Treffer, die außerhalb der gültigen Trefffläche aufkommen, unterbrechen lediglich das Gefecht.

Degen

Der Degen ist mit einem Höchstgewicht von 770g schwerer als das Florett und gilt ebenfalls als Stoßwaffe. Ein weiterer Unterschied besteht in der Trefffläche, denn hier gilt der ganze Körper. Ebenfalls ist die Glocke größer und in Richtung des Griffs vertieft damit sie die Hand effektiv schützt, da sie ja ebenfalls Trefffläche ist. Der Degen hat eine Klinge von 110 cm Länge. Wie im Florett müssen alle Treffer mit der Spitze aufkommen und nicht mit der Klingenseite. Da der ganze Körper gültige Trefffläche ist, gibt es dort keine ungültigen Treffer.

Säbel

Der Säbel ist eine leichte Hieb- und Stichwaffe, bei der der ganze Körper oberhalb der Gürtellinie getroffen werden darf - ausgenommen die Waffenhand. Er hat wie das Florett ein Höchstgewicht von 500g. Die Säbelklinge ist maximal 88 cm lang. Der Säbel hat eine Glocke, welche die Handfläche schützt. Dazu kommt noch ein Bügel, der die Hand gegen Hiebe schützt. Wie im Florettfechten werden Treffer außerhalb der gültigen Trefffläche nicht gewertet. Anders als beim Florettfechten unterbrechen diese Treffer das Gefecht aber nicht. Es zählen hier auch Hiebe als Treffer. Ungültige Treffer werden nicht angezeigt.



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