Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Gold bei den Para-Radsport-Weltmeisterschaften in Südafrika

Sonntag, 03. September 2017

Die deutsche Paralympische Mannschaft gewann in den ersten drei WM-Tagen bereits Gold, Silber und Bronze.  

Am Donnerstag, 31.08. startete die Para Radsport-WM in Pietermaritzburg.  Insgesamt reiste ein 18-köpfiges deutsches Aufgebot nach Südafrika. Darunter die NRW-Athleten Hans-Peter Durst (RuMC 1925 Sturm Hombruch Dortmund) und Andrea Eskau.

Bereits am ersten Tag gab es drei Gold- und eine Bronzemedaille. Das erste Gold des Tages gewann Andrea Eskau (Elsdorf/NRW). In 27:47,61 Minuten fuhr sie zum Sieg und ließ ihrer Konkurrenz in der Klasse H5 keine Chance. Dann radelte der 59-jährige Hans-Peter Durst (RuMC 1925 Sturm Hombruch Dortmund) zu seinem fünften Zeitfahrtitel (Kl.T2) bei einer WM in Serie. Dabei lieferte er sich ein spannendes Duell mit dem 24-jährigen Amerikaner Ryan Boyle, das er mit 16 Sekunden Vorsprung für sich entschied. Eine weitere Goldmedaille gewann die Handbikerin Christiane Reppe (GC Nendorf) und Bronze holte sich Jana Majunke (BPRSV Cottbus).

Der 2. Tag brachte dem deutschen Team Gold, Silber und 2x Bronze, aber ohne NRW-Beteiligung. Das änderte sich jedoch am 3. Tag. Andrea Eskau setzte sich in der Klasse H5 sehr früh von dem übrigen Feld ab und gewann über 42,5 km  ihre 2. Goldmedaille. Auch Hand-Peter Durst ließ sich Gold nicht nehmen. Auf der Strecke von 30,4 km im Straßenrennen fuhr er mit 11 Sekunden Vorsprung vor dem Spanier Joan Reinoso Figuerola ins Ziel. Christiane Reppe gewann ebenfalls ihre zweite Goldmedaille. Jana Majunke gewann Silber und Bernd Jeffré die Bronzemedaille. Ein sehr erfolgreicher Tag für das deutsche Team.



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