Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Hallen-Europameisterschaft in Belgrad

Freitag, 03. März 2017

Vom 3. bis 5. März fand in Belgrad die Leichtathletik Hallen-EM statt. Mit insgesamt 43 Athleten reiste der Deutsche Leichtathletik-Verband in die serbische Hauptstadt. Darunter auch Athleten und Athletinnen aus NRW-Vereinen.

Am ersten Tag heiß es für die DLV-Frauen und Männer die Vorrunden zu bestehen. In ihrem Vorlauf kämpft Lara Hoffmann (LT DSHS Köln) mit der Niederländerin Lisanne De Witte um Rang zwei. Ganze vier Sekunden fehlten Hoffmann ((53,65 sec ) zum zweiten Platz, aber sie zog in die nächste Runde ein. Im Halbfinale erreichte sie mit 53,43 Sekunden im 400 Meter Lauf den dritten Platz, aber es reichte nicht zum Einzug ins Finale.

Im 1.500 Meter Vorlauf machte Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) den 3. Platz und kam weiter. Im 60 Meter Hürdenlauf musste Pamela Dutkiewicz (TV Wattenscheid 01) gleich drei Mal auf den Startblock, da ihre Mitläuferinnen Fehlstarts hinlegten. Mit 7,86 Sekunden lief sie ins Halbfinale. Dort war sie 4-Hundertstelsekunden langsamer als Cindy Rohleder., die später Gold gewann. Pamela Dutkiewitz gewann Bronze.

Bei den Männern konnte sich Marius Probst (TV Wattenscheid 01) nach dem Vorlauf über 1.500 Meter nicht für eine weitere Runde qualifizieren. Unglücklich verlief für Erik Balnuweit (TV Wattenscheid 01) der 60 Meter Hürden Halbfinallauf. Die Vorläufe fielen aus. Dadurch konnten nur die ersten beiden und zwei Zeitschnellste ins Finale einziehen. Balduweit machte mit 7,67 Sekunden nur den fünften Platz.

Vorrunden am zweiten Tag

Im Weitsprung brauchte Alexandra Wester (ASV Köln) starke Nerven. Der erste Versuch war ungültig, dann sprang sie zweimal vor dem Brett ab. Dennoch belegte sie mit 6,51 Metern den 8. Rang und kam weiter.

Im 60 Meter Lauf startete Aleixo Platini Menga (TSV Bayer 04 Leverkusen) erstmals bei einer Hallen-EM. In 6,68 Sekunden sprintete er auf den dritten Platz und damit ins Halbfinale. Dort war er dann aber nur eine Hundertstel langsamer als Sulayman Bah (Schweden) und konnte nicht am Finale teilnehmen.

Silber für Konstanze Klosterhalfen

Gegen die Schottin und Top-Favoritin Laura Muir hatte Konstanze Klosterhalfen keine Chance. Aber sie kämpfte über 1.500 Meter und mit ihrer läuferischen Leistung in 4:04,45 Minuten holte die Leverkusenerin die Silber Medaille. Zunächst ließ sie ein wenig Abstand zu der Schottin, doch später schloss sie auf und konnte sich so die Medaille sichern. Aber es gab nicht nur Silber, sondern sie lief auch ihre bisher schnellste Zeit.

Der Letzte EM-Tag

Mateusz Przybylko (TSV Bayer 04 Leverkusen) stand zum ersten Mal im Finale. Mit 2,28 Metern stellte der Hochspringer seine bisher beste Saisonleistung ein. Doch im Finale verließen ihn die Nerven. Zunächst kam er noch über 2,27 m, doch es gab zu viele Fehlversuche und bei einer Höhe von 2,30 m fiel die Latte. Letztlich landete er auf dem siebten Platz.

Ebenfalls ins Finale hatte es auch Alexandra Wester geschafft. Doch wie zuvor gab es zwei ungültige Versuche und erst im fünften Versuch sprang sie auf 6,53 m. Damit beendete sie die EM auf dem achten Platz.

 



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