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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Köln erzwingt Spiel 7, Iserlohn beendet Saison

Samstag, 26. März 2016

Die Kölner Haie haben heute mit einem 5:1 Sieg gegen die Eisbären Berlin das siebte und letzte Spiel der Viertelfinalserie erspielt. Für die Iserlohn Roosters reichte es leider nicht mehr. Mit einer 2:3 Niederlage verabschieden sich die Roosters aus einer großartigen Saison.

Die Iserlohn Roosters hatten sich im Viertelfinale zurückgekämpft. In der Serie stand es 3:1 für Nürnberg, als die Iserlohner im fünften Spiel auf 3:2 heran kamen. Nun ging es darum, die Serie auszugleichen. Doch in Nürnberg fiel kurz vor Ende des ersten Drittels die Führung für die Gastgeber durch Leonhard Pföderl (19.). Als im Mittelabschnitt auch noch Kurtis Foster und erneut Pföderl auf 3:0 erhöhten, sah es bereits so aus, als ob Nürnberg durch ist. Doch im Schlussabschnitt kam Iserlohn. Es waren 134 Sekunden gespielt als Brooks Marcek der 3:1 Anschluss gelang. Die Roosters gaben alles, doch Nürnberg hielt dagegen. Die Franken wollten unbedingt ins erste Playoff-Halbfinale ihrer Vereinsgeschichte. Dennoch traf Marcek 26 Sekunden vor Spielende zum 3:2. Die Zeit reichte nicht mehr, dieses Spiel auszugleichen. Die Enttäuschung war den Spielern und den mitgereisten Fans anzusehen, denn es liefen viele Tränen.

Kölner Haie gegen Eisbären Berlin
Die Gäste hatten den Matchpuck. Ein Sieg und die Eisbären hätten das Halbfinale erreicht. Doch die Kölner Haie zeigten sich sehr kämpferisch. Über 14.000 Zuschauer, darunter viele Berliner Fans, waren in die Arena gekommen. Bisher hatten die Eisbären in Berlin die Kölner mit einem frühen Tor geschockt. Diesmal war es Fredrick Eriksson, der nach 61 Sekunden die Haie in Führung brachte. Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes Spiel, in dem sowohl die Haie als auch die Eisbären ihr Powerplay nicht nutzten.

Der Mittelabschnitt war gerade gut drei Minuten alt, da hatte Berlin ausgeglichen. Petr Pohl schoss das 1:1 und in der Folge zeigten sich die Eisbären als das bessere Team. Auf den Rängen wurde es unruhig, denn bei den Haien war ein Leistungsabfall zu beobachten. Die Berliner erhöhten den Druck und Kölns Torhüter Gustaf Wesslau zeigte erneut, warum er in Köln die Nummer 1 ist. Doch dann, wie aus dem Nichts, kam Verteidiger Torsten Ankert an den Puck. Dragan Umicevic gab ihm eine Vorlage, die er zum 2:1 ins Tor brachte. Die Kölner Fans jubelten, denn Torsten Ankert schießt selten ein Tor. Kurz darauf gab es eine Unstimmingkeit unter den Spielern, die für Strafen auf beiden Seiten sorgte.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts zog Berlin erneut eine Strafe. Das nutzte Alexander Sulzer zum 3:1. Nun war Köln wieder da und kämpfte. Dabei waren die Haie dann auch erfolgreich. Johannes Salmonsson erhöhte in der 53. Minute auf 4:1. Seine Assistenten waren Philip Gogulla und Patrick Hager, ein Erfolgstrio. Das zeigte sich auch 46 Sekunden später, als Gogulla in Zusammenarbeit mit Salmonsson und Hager auf den 5:1 Endstand erhöhte. Kölns Trainer Cory Clouton sagte unter anderem nach dem Spiel „Wir haben heute sprichwörtlich um unser Leben gespielt.“

Die Freude unter den Zuschauern war groß, aber nun stand eine Frage an. Was machen die Kölner Haie, wenn sie am Montag ins Halbfinale einziehen sollten mit ihrem ersten Heimspieltermin? Die Frage war berechtigt, denn für diesen Tag, den 1. April, hatte die Lanxess Arena das Handball-Länderspiel Deutschland gegen Dänemark im Programm.



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