Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London

Dienstag, 08. August 2017

Vom 4. bis 13. August finden im Olympiastadion der britischen Hauptstadt London die Leichtathletik-Weltmeisterschaften statt. Insgesamt berief der Bundesausschuss Leistungssport 71 Athleten (32 Männer und 39 Frauen). Aus Nordrhein-Westfalen wurden 14 Athletinnen und Athleten nominiert.

Kurz vor Beginn der WM musste der Leverkusener Sprinter Aleixo-Platini Menga wegen Achillessehnen-Beschwerden auf einen Start verzichten. Daher wird kein deutscher Athlet bei den Männern über 200 Meter am Start sein. Der Wattenscheider Julian Reus hatte sich zuvor schon für die 100 Meter entschieden.

Die Nominierten:

Männer:

Julian Reus (100 m, 4x100 m; TV Wattenscheid 01), Robin Erewa (4x100 m; TV Wattenscheid 01), Robert Hering (4x100 m; TV Wattenscheid 01), Mateusz Przybylko (Hochsprung, TSV Bayer 04 Leverkusen)

Frauen:

Gina Lückenkemper (100 m, 4x100 m; LG Olympia Dortmund), Tatjana Pinto (100 m, 4x100 m; LC Paderborn), Konstanze Klosterhalfen (1500 m, 5000 m; TSV Bayer 04 Leverkusen), Pamela Dutkiewicz (100 m Hürden; TV Wattenscheid 01), Lara Hoffmann (4x400 m; LT DSHS Köln), Silke Spiegelburg (Stabhochsprung; TSV Bayer 04 Leverkusen ), Alexandra Wester (Weitsprung; ASV Köln e. V.), Susen Küster (Hammerwurf; TSV Bayer 04 Leverkusen ), Katharina Molitor (Speerwurf; TSV Bayer 04 Leverkusen)

Bisherige Ergebnisse

Gina Lückenkemper (LG Olympia Dortmund) lief im Vorlauf über 100 Meter eine neue Bestzeit von 10,95 Sekunden. Dagegen kam es zu einem bitteren Aus für Tatjana Pinto (LC Paderborn), die wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde.

Trotz guter Leistung und einem Vorsprung von circa 30 Metern zu ihren Verfolgerinnen reichte die Kraft von Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) nicht aus. Zuerst überholte sie Sifan Hassan (Niederlande) und dann Meraf Batha (Schweden). Auf der Zielgerade musste sie noch fünf weitere Athletinnen vorbei lassen und erreichte mit 4:06,58 Minuten nicht das Finale.

Hammerwerferin Susen Küster (TSV Bayer 04 Leverkusen) kam nur auf 62,33 Meter und musste sich verabschieden. Für das Finale waren 71,50 Metern nötig.

Im Speerwurf hatte Titelverteidigerin Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen) Pech. In der Qualifikation kam sie auf 65,37 m, doch als es um die Titelverteidigung ging, kam ihr Wurf nur auf 63,75 m und damit erreichte sie Rang sieben.



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Olympischen Spiele London 2012