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Leverkusen und Schalke erreichen DFB-Pokal-Halbfinale

Mittwoch, 07. Februar 2018

Von den drei verbliebenen NRW-Vereinen haben es Bayer 04 Leverkusen und der FC Schalke 04 ins Halbfinale geschafft. Der SC Paderborn 07 unterlag mit 0:6 Rekordmeister und -pokalsieger FC Bayern München.

15.000 Zuschauer waren in die Paderborner ausverkaufte Benteler-Arena gekommen und sie sahen eine stark kämpfende Heimmannschaft, die jedoch keine Chance gegen die Münchener hatte. Zunächst drängten die Gastgeber durch mutiges Auftreten die Gäste in den eigenen Strafraum zurück. Robben gelang es aber, durch einen Sololauf die Bayern wieder gefährlich werden zu lassen. Nachdem Robert Lewandowski zum 2. Mal an Paderborns Schlussmann Michael Ratajczak (3., 18.) gescheitert war, traf eine Minute später Kingsley Coman zum 1:0 für Bayern. Kurz darauf hatte auch Lewandowski Glück und erhöhte auf 2:0. Obwohl Paderborn alles gab, schoss Joshua Kimmich noch vor der Pause das 3:0. Nach dem Seitenwechsel sorgten Corentin Tolisso (55.) und Arjen Robben (86., 88.) für den 6:0 Endstand. Paderborn konnte dennoch zufrieden mit der gezeigten Leistung sein. Zu keiner Zeit gaben sie auf.

Bayer Leverkusen besiegt Bremen

Danach sah es allerdings zu Beginn nicht aus, denn der Bremer Max Kruse hatte schon in der 4. Minute einen Strafstoß zur Führung verwandelt. Nur eine Minute später hatte Leon Bailey den Ausgleich auf dem Fuß, aber er scheitertet an Bremens Schlussmann Jiri Pavlenka. Dafür erhöhte Aron Johansson wenig später auf 2:0. Noch vor der Pause gelang es Marcel Brandt, den Anschlusstreffer ins Tor zu setzen. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Brandt, der den Ausgleich erzielte. Werder versuchte erst später wieder etwas mehr Druck aufzubauen. Aber das Spiel musste in die Verlängerung und beide wollten keinen Fehler machen. Dann wechselte Bayer Coach Heiko Herrlich in der 108. Minute Karim Bellarabi ein, ein Glücksgriff. Drei Minuten später hatte er das 3:2 erzielt und Kai Havertz krönte den Sieg in der 118. Minute auf 4:2.

Schalke zieht nach

Die 50.642 Zuschauer in der Gelsenkirchener Arena sahen eine Spielerveränderung, die Tedesco vorgenommen hatte. In der Startelf standen auch Marko Pjaca und Guido Burgstaller. Nach einer Aufwärmphase eroberten sich die Blau-Weißen den Ball im eigenen Strafraum. Marko Pjaca spielte auf Guido Burgstaller, der in der 10. Minute das Siegtor schoss. Der Rest dieser Partie bestand aus geblockten Schüssen, Lattenschüssen und guter Leistung der Torhüter. Eine interessante Partie mit nur einem Tor zwischen Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg.



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