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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Gold, Silber und Bronze für NRW Sportler

Donnerstag, 18. August 2016

In den letzten Tagen haben die deutschen Sportler den Medaillenspiegel deutlich erhöht. Mit 13 Gold-, 8 Silber- und 9 Bronze-Medaillen liegen sie aktuell auf dem 4. Medaillenrang. NRW-Sportler hatten Anteil an diesen Erfolgen.

Der 11. Olympiatag war für die deutschen Sportler ein sehr erfolgreicher. Doch für Florian Hambüchen war dies ein ganz besonderer Tag. Es war sein letzter Olympiaauftritt an seinem Spezialgerät, dem Reck. Den Vorkampf hatte er auf Platz eins beendet. Dann musste er als Erster von acht Finalisten seine Übung vorführen. Diese turnte er erstklassig, jeder Griff saß, jedes Element wurde ohne Zwischenschwung geturnt. Nur ein kleiner Wackler im Abgang war zu sehen. 15,766 Punkte erhielt er für seine Performance. Doch dann hieß es warten. Ein großer Konkurrent war Epke Zondervort. Er trat trotz einer Kapselverletzung an der Hand an. Als er nach einem Sprung die Stange nicht mehr zu fassen bekam, stürzte er bäuchlings auf die Matte. Alle hielten den Atem an, denn dieser Sturz sah gefährlich aus. Doch Zondervort stand auf und turnte seine Übung unter Schmerzen zu Ende. Er beendete das Finale auf dem 7. Platz. Nachdem auch Lokalmatador Francisco Barretta Junior seine Übung beendet hatte stand fest, kein nachfolgender Kunstturner kam an Hambüchens Punkte heran. Fabian Hambüchen hatte zum Abschluss seine Karriere vergoldet. Nach der Goldmedaille wird er nun auch das „Gold“reck vom Hersteller geschenkt bekommen.

Eine Silbermedaille gab es etwas später. Die Tischtennisdamen mussten sich im Finale den Chinesinnen mit 0:3 geschlagen geben. Aber sie schreiben dennoch Geschichte.

Die Fußballfrauen gewannen ihr Halbfinale gegen Kanada mit 2:0 und treffen im Finale auf Schweden, das Brasilien mit 4:3 nach Elfmeter besiegt hatten.

Der 12. Wettkampftag
Es ging um den 3. Platz für die Tischtennisherren. Bastian Steger eröffnete das Spiel gegen Südkoreas Nummer eins Youngsik Jeoung. Obwohl er im letzten Satz einen Matchball hatte und es zu diesem Zeitpunkt 2:2 stand, verließ ihn das Glück und er unterlag mit 2:3 (10:12, 11:6, 6:11, 11:6, 11:13). Dann trat Dimitrij Ovtcharov gegen Saehyuk Joo an und gewann mit 3:2 (11:5, 11:9, 8:11, 2:11, 11:6). Das folgende Doppel Timo Boll/ Bastian Steger gegen  Sangsu Lee/Youngsik Jeoung gewannen die beiden Deutschen mit 3:2 (9:11, 11:6, 11:7, 9:11, 11:9). Sie zeigten die stärkeren Nerven. Nach dieser Führung trat Timo Boll im Einzel gegen Saehyuk Joo an. Dimitrij Ovtcharov hielt sich für ein eventuelles fünftes Spiel in einer Nebenhalle warm. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. In drei Sätzen (11:8, 11:9, 11:6)  sicherte sich Timo Boll und seinem Team die Bronzemedaille.

Mit der Bronzemedaille beendeten auch die deutschen Springreiter Christian Ahlmann und Ludger Beerbaum zusammen mit Daniel Deußer und Meredith Michaels-Beerbaum ihren Wettbewerb. Nach der Silbermedaille von Isabell Werth (Dressur) eine weitere Medaille für die deutschen Reiter.

Um Bronze müssen nun auch die deutschen Hockeyfrauen spielen, denn ihr Halbfinale gegen die Niederlande verloren sie in einem spannenden Spiel mit 4:5 erst nach Penaltyschießen. Im kleinen Finale erwartet sie Neuseeland.

Die Bad Boys zogen nach einem klaren 34:22-Handballsieg ins Halbfinale ein. Dort treffen sie auf Frankreich, das Brasilien mit 34:27 geschlagen hatten.

Die Beachvolleyfrauen Laura Ludwig und die Essenerin Kira Walkenhorst (FdG Herne) vergoldeten den frühen Morgen (ab 5:00 Uhr deutscher Zeit). Mit 2:0 schlugen sie die Brasilianerinnen Agatha Bednarczuk und Barbara Seixas de Freitas. Entgegen des bisherigen teils unfairen Verhaltens des brasilianischen Publikums, stellte es diesmal ruhig schnell fest, dass die beiden deutschen Spielerinnen besser waren. Der Jubel über die Goldmedaille war auch später im Deutschen Haus sehr groß.

Der 13. Spieltag
Der begann mit einer weiteren Goldmedaille. Max Rendschmidt gewann sie gemeinsam mit Marcus Gross im Zweier-Kajak. Mit 3:10,78 min. lagen die beiden über 1000 Meter knapp vor dem serbischen Team (3:10,97).

Heute Nachmittag gewannen die deutschen Hockeyherren die Bronzemedaille. Nach einer 2:5 Niederlage gegen Argentinien war der Traum von der Goldmedaille vorbei. Im Spiel um den 3. Platz trafen sie auf die Niederlande, die sie mit 5:4 nach Penaltyschießen besiegen konnten.

Diese Nacht wird Linda Stahl im Speerwurf-Finale antreten (2:10 Uhr).



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