Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten

Paderborn, Leverkusen und Schalke stehen im Pokal-Viertelfinale

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Von den sechs NRW-Vereinen, die im DFB-Pokal das Achtelfinale erreicht hatten, mussten sich Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln aus dem Wettbewerb verabschieden. Mit jeweils 1:0 gewannen Bayer Leverkusen gegen Borussia Mönchengladbach, der FC Schalke 04 gegen den 1. FC Köln und der SC Paderborn gegen den FC Ingolstadt. Borussia Dortmund unterlag Bayern München mit 1:2.

Das erste Spiel am Dienstag bestritt der SC Paderborn 07, der den FC Ingolstadt zu Gast hatte. Die Gäste starteten besser ins Spiel und gaben bereits den ersten Warnschuss in der 7. Minute ab. Doch Paderborn machte es ihnen in der Folge immer schwerer. So kam es auch erst in der 26. Minute zu einem gefährlichen Schuss von Stefan Lex, der aber für Paderborns Torhüter Michael Ratajczak keine Gefahr darstellte Weitere Versuche der Ingolstädter gingen am Tor vorbei. Hinzu kam, dass Thomas Pledl in der 32. Minute mit einer Platzwunde ausgewechselt werden musste.

Hatte Paderborn noch vor dem Seitenwechsel das Spiel dominiert, bekam Ingolstadt nach der Pause direkt zwei gute Chancen in Führung zu gehen. Doch das Spielgerät wollte nicht ins Tor. Nun wurde Paderborn wieder stärker und in der 56. Minute schoss Ben Zolinski sein Team zum ersten Mal in ein DFB-Pokal-Viertelfinale. Zunächst hatte sich Christopher Antwi-Adjej den Ball erobert, auf Dennis Srbeny gespielt, der quer auf Zolinski passte.

FC Schalke 04 gegen den 1. FC Köln

Am Abend trafen die Königsblauen auf die Rheinländer. Die hatten am letzten Spieltag vor der Winterpause ihren ersten Sieg in der Bundesliga feiern können. So versuchten die offensiv schwachen Kölner, sich mit einer guten Abwehr im Spiel zu halten. Das gelang ihnen sehr gut, da Schalke gegen das kompakte Stellungsspiel keine Mittel fand. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Kölns Torhüter Timo Horn und die Abwehr machten ein gutes Spiel. Doch wenn man offensiv nicht aktiv wird, rächt sich das. So kam es nach einer Ecke zum Pokal-Aus. Max Meyer, der kleinste Spieler im Schalker Kader, brachte per Kopf den Ball mit einer sehenswerten Bogenlampe ins Tor und die Königsblauen ins Viertelfinale.

Borussia Mönchengladbach gegen Bayer 04 Leverkusen

Den nächsten Spieltag eröffneten aus NRW-Sicht Mönchengladbach und Leverkusen mit einem weiteren NRW-Duell. Gleich zu Beginn hatte Leverkusen schon zwei gute Torchancen, die erste wurde von Lars Stindl geklärt, die andere vergeben. Dann scheiterten auf der anderen Seite Stindl und Patrick Hermann an Bernd Leno. Die Zuschauer im Borussia Park sahen eine abwechslungsreiche erste Hälfte.

Da Kai Havertz schon eine Gelbe Karte gesehen hatte und eigentlich danach Gelb-Rot verdient hatte, blieb er nach der Pause in der Kabine. Mönchengladbach hatte gute Chancen, aber sie blieben ungenutzt. Die beste Chance ließ Thorgan Hazard liegen. Er war völlig frei vor Leno aufgetaucht, aber scheiterte an ihm. Das rächte sich in der 70. Minute als Kevin Volland den Ball auf Leon Bailey spielte. Der nutzte seine Chance und brachte Leverkusen ins Viertelfinale. Doch das Spiel hat noch ein Nachspiel.

In der Schlussphase grätschte der Leverkusener Admir Mehmedi den Ball ins Aus. Leverkusens Trainer Heiko Herrlich ließ den Ball durch seine Beine rollen, wurde dann leicht von Gladbachs Denis Zakaria berührt und ließ sich zu Boden fallen. Diese Schwalbe wird nun vom DFB-Kontrollausschuss geprüft.

Borussia Dortmund in München

Der BVB konnte sich mit seinem Trainer Peter Stöger über zwei Siege in Folge in der Bundesliga freuen. Nun stand der Herbstmeister 2017 als Gegner im DFB-Pokal auf dem Programm. Peter Stöger musste in diesem Spiel auf Pierre-Emerick Aubameyang verzichten. In der Allianz Arena bestimmte Bayern München von Beginn an das Spielgeschehen. Fast im Minutentakt hatte München Chancen, aber Roman Bürki konnte gegen Robert Lewandowski und Franck Ribery parieren. Doch in der 12. Minute war er machtlos. Jerome Boateng nutzte einen Abpraller zur 1:0 Führung. Erst in der 34. Minute kam auch der BVB zu einer guten Chance. Andrey Yarmolenko hatte den Ausgleich auf dem Fuß, aber David Alaba eilte seinem Torhüter zur Hilfe und rettete auf der Linie. Kurze Zeit später fiel das 2:0 nach einem Doppelpass von Thomas Müller und Lewandowski.

Auch nach dem Seitenwechsel stand Bürki im Fokus, aber der Schweizer hielt. Nach dem ersten Ansturm nahm sich München zurück. Diesmal reagierten die Borussen. Shinji Kagawa flankte auf Yarmolenko, der in der 77. Minute auf 1:2 verkürzte. Nun versuchten die Dortmunder auch auszugleichen. Das wäre ihnen auch fast in der Nachspielzeit gelungen, als der eingewechselte Isak aus acht Metern abzog und Boateng abfälschte. Nachdem auch ein Kopfball von Sokratis erfolglos blieb, verabschiedete sich Dortmund aus dem Wettbewerb.



<- Zurück zu: Aktuelles
Olympischen Spiele London 2012