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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Rennrodel Weltmeisterschaft in Winterberg

Sonntag, 27. Januar 2019

Die 48. Rennrodel-Weltmeisterschaften wurden vom 25. bis 27. Januar 2019 in der Veltins-Eisarena in Winterberg ausgetragen. Bereits im Juni 2015 hatte die Fédération Internationale de Luge de Course beschlossen, dass Winterberg den Zuschlag bekam und damit zum 3. Mal Austragungsort (1989, 1991) war.

Die Weltmeisterschaften sind Teil der Weltcupsaison 2018/19. Die WM besteht aus den Wettbewerben: Einsitzern für Männer und Frauen, dem Doppelsitzer, der Disziplin der Teamstaffel sowie im Sprint der Einsitzer für Männer, Frauen und Doppelsitzer. Außer bei der Teamstaffel und den Sprintwettbewerben gibt es für die Rennen jeweils zwei Entscheidungsläufe.

Zum Auftakt am 25. Januar 2019 gewannen die Rodel-Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) mit nur zwölf Tausendstelsekunden Vorsprung vor den Olympiasiegern Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) erstmals den Titel im Sprintwettbewerb. Bronze holte das Duo Thomas Steu/Lorenz Koller aus Österreich, die Lokalmatadoren Robin Geueke/David Gamm belegten den siebten Platz. Im Einzel belegte Felix Loch nach dem Österreicher Jonas Müller den zweiten Platz.

Bei den Frauen gewann die Sprintweltmeisterin und Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach) mit sieben Tausendstelsekunden Vorsprung auf Julia Taubitz (Oberwiesenthal) den Titel. Auch Platz drei wurde mit Dajana Eitberger von einer deutschen Athletin belegt.

Nur einen Tag später schafften es Eggert/Benecken in einem spannenden Rennen mit 0,078 Sekunden Vorsprung erneut vor Tobias Wendl/Tobias Arlt im Doppelsitzer Im ersten Durchgang lagen sie noch mit 0,039 Sekunden hinter Wendl/Arlt zurück und fuhren dann im zweiten Lauf Bestzeit. Zu ihrer zweiten Bronzemedaille in zwei Tagen kamen die Österreicher Thomas Steu und Lorenz Koller (+0,178 Sekunden). Da den Winterbergern Robin Geueke/David Gamm ein Fahrfehler im ersten Durchgang unterlief, hatten sie keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung. 

Bei den Frauen sicherte sich Rodlerin Natalie Geisenberger den zweiten Weltmeister-Titel, diesmal im Einzel-Rennen. Damit verwies sie erneut Julia Taubitz mit fast einer halben Sekunde Vorsprung auf den zweiten Platz. Taubitz gewann ihre zweite Silbermedaille in Folge. Bronze ging an die US-Amerikanerin Emily Sweeney.

Am letzten Tag konnte Felix Loch bei der Heim-WM einen Sieg feiern und nicht irgendeinen, er wurde Weltmeister im Einzel. Nachdem der Österreicher Reinhard Egger zunächst führte und auch durch einen Fahrfehler des russischen Europameister Semen Pawlitschenko noch von Gold träumen konnte, setze sich als letzter Starter Loch nach zwei Läufen mit 0,1 Sekunden Vorsprung gegen Egger durch.



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