Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Rot-Weiss Köln gewinnt erstmals den EHL-Pokal

Sonntag, 04. Juni 2017

Der deutsche Hockey-Vizemeister Rot-Weiss Köln hat mit einem 3:2-Sieg gegen den HC Oranje-Rood erstmals die Euro Hockey League gewonnen.

Die ersten Chancen in diesem Finale hatten Caspar van Dijk und Robert van der Horst für die Niederländer, doch beide vergaben. Die Eindhovener waren nun das spielbestimmende Team in diesem ersten Viertel, das jedoch torlos blieb. Das zweite Viertel begann für die Kölner besser, blieben aber nur durch starke Paraden ihres Torhüters Victor Aly ohne Gegentore. In der 28. Minute brachte Tom Grambusch die Kölner in Führung. Nach dem 1:0 hielt Aly mit weiteren Paraden die Führung bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur fünf Minuten, bis Jonas Gomoll auf Florian Adrians passte, der zum 2:0 (35.) einschob. Den Eindhovenern gelang nur drei Minuten später der 1:2 Anschluss und nur zwei weitere Minuten später hatte Mink van der Weerden sehenswert den Ausgleich ins Tor gesetzt. Das Schlussdrittel musste Köln in Unterzahl beginnen. Doch ihnen gelang es, sich schadlos zu halten. Motiviert gingen sie in die letzten Minuten, störte den Spielaufbau der Eindhovener und kamen so an den Ball. So konnte Florian Scholten das Spielgerät über den gegnerischen Schlussmann zum 3:2 heben. Doch Oranje-Rood wollte erneut den Ausgleich und hielt Köln im eigenen Drittel. Da Victor Aly die Nerven behielt und die Eindhovener ihre Chancen nicht nutzten, konnte Köln Vereinsgeschichte schreiben.



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