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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Kölner Haie stehen in den Playoffs

Sonntag, 26. Februar 2017

Als einziger NRW-Verein haben die Kölner Haie eine direkte Qualifikation für die Playoffs geschafft. Düsseldorf, Iserlohn und Krefeld haben die Eishockey-Saison beendet.

Die Kölner Haie hatten sich schon länger auf einen der vorderen Tabellenplätze gespielt, aber im Februar lief es nicht so rund. Nach der Niederlage gegen die DEG am 14.02. konnten sie gegen Iserlohn und Krefeld wieder punkten. Dann kam die Partie gegen die Grizzlys Wolfsburg, denen sie mit 0:1 unterlagen. Nachdem auch die beiden letzten Hauptrundenspiele verloren gingen, beendeten sie die Hauptrunde auf dem vierten Tabellenplatz und werden am 7. März das erste Viertelfinalspiel der Playoffs gegen die Grizzlys Wolfsburg bestreiten müssen. Kölns Trainer Cory Clouston wird nachgesagt, dass er besonders an den Playoffs interessiert ist und seine Spieler zu diesem Termin topfit seien. Pavel Groß, der seit der Saison 2010 die Grizzlys Wolfsburg trainiert, ist ein Kämpfer. In den Playoffs 2010/11 traf man ebenfalls in Viertelfinale auf Köln und fegte die Haie mit 0:3 (Modus best-of-three) aus dem Wettbewerb. In der Saison 2013/14 traf man sich im Halbfinale und diesmal war Köln stärker. Zweimal stand Wolfsburg im Finale, zweimal wurden sie nur Zweiter. Es wird ein spannendes Aufeinandertreffen der beiden Vereine.

Die drittplazierten Nürnberger wissen ebenfalls schon, dass sie gegen Augsburg spielen. Auf wen der Tabellenführer München und die zweitplatzierten Mannheimer treffen werden, wird ab dem 1. März zwischen Berlin und Ingolstadt sowie zwischen Straubing und dem DEL-Neuling Bremerhaven ausgespielt. Die 1. Playoff-Runde wird im Modus „best-of-three“ gespielt, d.h. der erste der zwei Spiele gewonnen hat, nimmt an den Playoffs teil. Ab dem Viertelfinale wird im Modus „best-of-seven“ gespielt. Jeder der dann vier Spiele für sich entscheiden konnte, ist eine Runde weiter.

Einen ersten Platz haben die Kölner jetzt schon. Mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 12.662 Personen in der Hauptrunde liegen sie vor Berlin und Mannheim.

Düsseldorfer EG
Die Düsseldorfer haben im Februar noch eine Aufholjagd gestartet. Bevor sie die Kölner Haie geschlagen hatten, konnten sie schon gegen Straubing punkten. Nach Köln gab es Siege gegen Nürnberg (3:2n.P.) und ein 5:1 in Bremerhaven. Doch dann gab es gegen Ingolstadt eine 2:7 Niederlage. Der Sieg gegen Krefeld und das spannende Spiel gegen Augsburg, das mit 3:2 nach Penalty für Düsseldorf entschieden wurde, halfen nicht mehr. Die Playoff-Runde war nicht mehr zu erreichen und man kam über den 11. Tabellenplatz nicht hinaus. Damit wurde das Saisonziel nicht erreicht. Durchschnittlich 7.787 Zuschauer haben in der Hauptrunde die Spiele der DEG gesehen. Es wird sich einiges ändern müssen. In dem zu alten Kader laufen Verträge aus, die nicht erneuert werden. Düsseldorf bleibt aber bei Christof Kreutzer als Trainer.

Iserlohn Roosters
Die Sauerländer beenden ihre Saison auf dem 13. Platz. Nun müssen sie sich mit den stadionbedingten Auflagen des DEB und der DEL auseinandersetzen. Es wird dringend eine zweite Eisfläche benötigt. Der Mietvertrag war vorsorglich schon gekündigt worden. Wie es in Iserlohn weitergeht ist derzeit noch nicht bekannt.

Krefeld Pinguine
Das Gründungsmitglied der DEL hat den letzten Tabellenplatz eingenommen. Das gab es noch nie. Die Rückkehr von Trainer Rick Adduono kam zu spät. Die Verpflichtung des jungen Trainers Franz Fritzmeier war eine Fehlentscheidung, denn die teuren Spieler entglitten ihm. Da hatte man aber den Vertrag von Fritzmeier schon verlängert. Die Zuschauer sahen eine Niederlage nach der anderen und blieben dann teilweise den Spielen fern, das bedeutete Umsatzeinbußen. Im Durchschnitt kamen 4.367 Zuschauer in den Königpalast. Rick Adduono wurde zu spät zurückgeholt. Vor den Krefeld Pinguinen liegen harte Zeiten. Der Mietvertrag der Arena muss neu ausgehandelt werden, Sponsoren von einer neuen Saison überzeugt und der Mannschaft ein neues Gesicht gegeben werden. Mit Herberts Vasiljews geht nun ein Spieler, der seit der Saison 2005/06 nur für die Krefeld Pinguine gespielt hat. In der Saison 1994/95 stand er schon einmal für die Krefelder in den Playoffs auf dem Eis. Was wird aus dem Verein, den er nun verlässt? Es sind noch viele Fragen offen.



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