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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Sensation: Deutschland steht im Finale

Donnerstag, 22. Februar 2018

Das deutsche Eishockeyteam von Bundestrainer Marco Sturm wird in die Eishockeygeschichte eingehen. Nach einem 4:3 Sieg gegen das Team Kanada steht es erstmals in einem Finale bei Olympischen Winterspielen.

Am Sonntag um 5:10 Uhr spielt das DEB-Team gegen das russische Team um Gold. Dass dies eintreten könnte, hat niemand erwartet. Als das Team den Weltmeister Schweden aus dem Turnier schoss, war jedoch die Hoffnung groß. Kanada formte für diese olympischen Spiele einen Kader aus Spielern aus der russischen KHL und europäischen Ligen.

Das deutsche Team kann es noch nicht glauben, erst langsam wird ihm klar, dass es schon eine Medaille sicher in der Tasche hat – die Silbermedaille. Nun kann ganz entspannt um Gold gespielt werden.

Kanada überraschte es mit Leidenschaft, Kampfbereitschaft und Leistung. Schon in der 15. Minute brachte Brooks Macek Deutschland in Führung. Als dann gleich im Mittelabschnitt Matthias Plachta (24.) und Frank Mauer (27.) auf 3:0 erhöhten, wirkte Kanada ratlos. Doch dann gelang Gilbert Brulé (29.) der Anschlusstreffer. Jedoch hatte Patrick Hager direkt eine Antwort auf dem Schläger und erhöhte in der 33. Minute auf 4:1. Kurz darauf musste Brulé das Spiel nach einem brutalen Check gegen den Kopf von David Wolf verlassen. Mit dieser komfortablen Führung ging es in das letzte Drittel. Die Pause hatte Kanada neue Impulse gegeben und es trat dominanter auf. Doch wie auch gegen Schweden war Torhüter Danny aus den Birken immer zur Stelle. Doch in der 43. und 50. Minute hatte er keine Chance. Zehn Minuten vor Spielende stand es nun 4:3 und es wurde eine nervenaufreibende Zeit. Gleich zweimal stand Deutschland in Unterzahl (51., 55.) auf dem Eis. Doch Kanada gelang kein Ausgleich. Selbst als der Torhüter Kevin Poulet zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor genommen wurde, war Deutschland der Einzug ins Finale nicht mehr zu nehmen.

Die Freude war unbeschreiblich und Bundestrainer Marco Sturm wird seinen Spielern heute Abend frei geben.



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