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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Showdown in der Lanxess-Arena – Haie holen 7. Spiel nach Köln

Montag, 28. April 2014

Die Kölner Haie haben am gestrigen Sonntag in Ingolstadt mit nur einem Tor ein siebtes und damit letztes Finalspiel erzwungen. Der Schütze dieses glücklichen Tores war der Urhai Mirko Lüdemann.

Am Freitag hatten die Kölner den ERC zu Gast und hätten in der Serie vorlegen können, aber nach einem spannenden Spiel gewann Ingolstadt in der Nachspielzeit mit 4:3. Somit wäre es dem ERC am gestrigen Sonntag möglich gewesen, vor heimischem Publikum, die Meisterschaft zu feiern. Aber die Kölner Haie hatten etwas dagegen und schossen das einzige Tor in dieser Partie. Damit wird am morgigen Dienstag das Spiel und die Meisterschaft in Köln ausgespielt.

Die Spiele
In Köln sahen am Freitagabend erneut über 18.500 Zuschauer das intensive Spiel zwischen Köln und Ingolstadt. Bereits in der 6. Minute freuten sich die Ingolstädter über ein Tor, aber nach Videobeweis wurde es nicht gewertet. Nach einem Lattenschuss von Michel Periard hatte Travis Turnbull den Puck mit dem Oberschenkel ins Tor gebracht. Die Kölner machten es in der Folge besser. Marcel Ohmann und Philip Gogulla brachten sie im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Doch schon im Mittelabschnitt sah es anders aus. Nachdem Marcel Müler schon auf der Strafbank saß, kam es zu einem Wechselfehler und die Kölner standen in doppelter Unterzahl auf dem Eis. Diese Zeit überstanden die Haie gut, doch eine weitere Strafe brachte sie dann aus dem Takt. Dies nutzten die Gäste und Robert Sabolic und Thomas Greilinger brachten die Gäste zum Ausgleich. Die Spannung stieg und es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Als im Schlussabschnitt der Kölner Abwehr ein Fehler unterlief, wurde dieser wieder gnadenlos genutzt. Patrick Köppchen glich in der 44. Minute erneut aus. Danach standen die Torhüter im Fokus und zeigten Glanzparaden. So ging es in die Nachspielzeit und in der 10. Minute fiel die Entscheidung. Travis Turnbull schoss die Panther zum Sieg.

Revanche in Ingolstadt
Das Sonntagspiel in Ingolstadt war nichts für schwache Nerven. Gezeigt wurde von den beiden Teams ein sehr intensives Spiel, wie gewohnt, und erstmal in der Finalgeschichte eine torlose reguläre Spielzeit. Die Haie waren bissig und griffen an, die Panther verlegten sich aufs Kontern. Im Fokus stand ERC-Goalie Timo Pielmeier, der jeden Angriff der Haie auf sein Tor vereitelte. Auf der Gegenseite hielt Danny Aus den Birken seinen Kasten sauber. So blieb es 60 Spielminuten lang. In dieser Zeit wurden auch wenig Strafminuten ausgesprochen, obwohl die Stimmung auf dem Eis sehr hitzig war. In der Verlängerung waren gerade 3:56 Minuten gespielt, als die mitgereisten Kölner Fans jubelten. Der dienstälteste Hai – Mirko Lüdemann - hatte getroffen und damit ein siebtes und damit letztes Spiel in Köln erreicht.

Was sich danach abspielte, war dieses Spiels nicht würdig. Mirko Lüdemann konnte seinen Sieg gar nicht richtig bejubeln, als die Panther eine Schlägerei mit den Kölner Haien begannen. Zu groß war die Enttäuschung, dass sie nicht vor heimischen Publikum Vereinsgeschichte schreiben konnten. In dieser Zeit wurden insgesamt 87 Strafminuten ausgesprochen.

Am Dienstag werden in Köln zum dritten Mal in dieser Finalserie 18.500 Zuschauer erwartet.



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