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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Sommerpause für die Düsseldorfer EG, weitere Chance für Iserlohn und Köln

Donnerstag, 24. März 2016

Mit einer 1:4 Niederlage am fünften Tag des Viertelfinals verabschiedet sich die DEG aus den Playoffs. Die Iserlohn Roosters erkämpften sich ein weiteres Spiel mit ihrem 4:2 Sieg gegen Nürnberg. Trotz einer 1:4 Niederlage erwarten die Kölner Haie die Eisbären Berlin zu Spiel 6.

Nachdem sich der EHC Red Bull München und die Grizzlys Wolfsburg schon für das Halbfinale qualifiziert haben, entscheidet der kommende Samstag vielleicht schon, auf wen sie dort treffen werden.

Grizzlys Wolfsburg gegen Düsseldorfer EG
Vor nur 4.082 Zuschauern begann für die Düsseldorfer alles nach Plan. Schon in der 9. Minute brachte Bernhard Ebner sein Team in Überzahl in Führung. Eine Führung, die bis zum Mitteldrittel anhielt. Doch dann gab es kurz hintereinander zwei Strafen für Düsseldorf und Wolfsburg nutzte dies aus. Zunächst glich Jeffrey Likens in der 24. Minute aus, dann brachte Gerrit Fauser (25.) die Grizzlys in Führung. Als dann auch noch ein Fehler der DEG ausgenutzt werden konnte, stand es 3:1. Jeffrey Likens hatte erneut getroffen (27.). Danach lief bei Düsseldorf nichts mehr so, wie es sollte. So war es möglich, dass nur nach 19 Sekunden im Schlussabschnitt Mark Voakes frei vor das Düsseldorfer Tor kam und den 4:1 Endstand einnetzte. Damit war die Saison 2015/16 für das Team von Christof Kreutzer beendet. 

Iserlohn Roosters gegen Thomas Sabo Ice Tigers
Dieses Spiel hätte für Nürnberg den Einzug ins Halbfinale besiegeln können, aber die Roosters stemmten sich mit aller Macht dagegen. Es schien, als hätten sich die Iserlohner auf ihre Leistungen in der Hauptrunde besonnen. Sie traten stark verbessert in Nürnberg zum entscheidenden Spiel an. In der elften Minute überwand Brodie Dupont den Nürnberger Goalie Tyler Beskorowany und Mike York legte 66 Sekunden später in Überzahl zum 2:0 nach. Als dann Iserlohn in Unterzahl geriet, kam Nürnberg mit dem Tor von Yasin Ehliz zum Anschluss. Doch Iserlohn startete mit einer Führung ins Mitteldrittel, das torlos blieb. Als gleich zu Beginn des Schlussabschnitts Iserlohn erneut eine Powerplaymöglichkeit bekam, nutzte dies Boris Blank zum 3:1. Beide Teams erarbeiteten sich weitere Chancen und erst in der 56. Minute gelang Steven Reinprecht das 3:2. Nun wurde es richtig spannend. Als Beskorowany eine Minute vor Spielende zu Gunsten eines sechsten Spielers vom Eis ging, schlug Luigi Caporusso zu und setzte das 4:2 ins leere Tor. Damit erspielten sich die Iserlohn Roosters ein sechstes Spiel.

Eisbären Berlin gegen Kölner Haie
Diese Paarung hatte als einzige eine ausgeglichene Serie (2:2). Nun ging es darum, wer das dritte Spiel der best-of-seven-Serie für sich entscheiden würde. Kölns Trainer Cory Clouston musste neben dem verletzten Stürmer Jean-Francois Boucher auch wieder auf den erkrankten Stürmer Per Åslund verzichten. Berlins Trainer Uwe Krupp muss für insgesamt zwei Spiele auf den gesperrten Verteidiger Milan Jurčina verzichten. Doch das schien den Eisbären nichts auszumachen. Wie im letzten Heimspiel gegen Köln gelang ihnen auch diesmal ein schnelles Tor. André Rankel brauchte nur 37 Sekunden um Berlin in Führung zu bringen. Doch diesmal gab es auch ein schnelles Gegentor. 40 Sekunden später hatte Nick Latta den Ausgleich erzielt. Im Mittelabschnitt nutzte Berlin eine Überzahl zum 2:1. Köln brachte in diesem Spiel nicht die Energie und Intensität der vorangegangenen Partie aufs Eis. So gelangen dann auch Florian Busch (42.) und Marcel Noebels (47.) die Tore zum 4:1 Endstand aus Berliner Sicht. Lediglich Kölns Torhüter Gustaf Wesslau war es zu verdanken, dass nicht noch mehr Tore für Berlin fielen.

Nürnberg und Berlin gehen am kommenden Samstag mit einem Matchpuck ins Spiel. Sollte Iserlohn und/oder Köln ein Sieg gelingen, geht es am Ostermontag in das dann alles entscheidende letzte Spiel.  



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